Alocasia amazonica
âAmazonas-PfeilblattâFamilie/Gruppe: Aroide (AronstabgewĂ€chse) â Register-Nr. 010
Trotz ihres Namens ist diese Alocasia keine wildwachsende Art, sondern eine Zuchtform, die aus einer Kreuzung verschiedener asiatischer Alocasia-Arten entstanden ist. Die pfeilförmigen, tiefgrĂŒnen BlĂ€tter mit den auffĂ€llig hellen, fast weiĂen Adern gehören zu den grafischsten Blattmustern unter den Zimmerpflanzen. Sie gilt als eine der anspruchsvolleren Aroiden, da sie empfindlich auf trockene Luft und Zugluft reagiert und im Winter oft eine Ruhephase mit reduziertem Wachstum einlegt. In dieser Zeit verliert sie mitunter einzelne BlĂ€tter, was kein Grund zur Sorge ist, solange die Rhizomknolle gesund bleibt. Wer ihr aber gleichbleibend feuchte Luft und einen geschĂŒtzten Standort bietet, wird mit ungewöhnlich dekorativem Blattschmuck belohnt.
Allgemeiner Richtwert fĂŒr âAmazonas-Pfeilblattâ (Alocasia amazonica) â kein Ersatz fĂŒr eine individuelle Beratung, z. B. bei Haustieren im Haushalt oder besonderen Standortbedingungen.
Das Amazonas-Pfeilblatt braucht viel helles, aber indirektes Licht. Direkte Sonne vertrÀgt es gar nicht, die BlÀtter bekommen davon schnell unschöne braune Stellen.
Die Erde sollte gleichmĂ€Ăig feucht gehalten werden, ohne dass StaunĂ€sse entsteht â ein schmaler Grat, der etwas Ăbung braucht. Zu trockene wie auch zu nasse Bedingungen zeigt sie schnell mit hĂ€ngenden BlĂ€ttern.
Im Winter legt das Amazonas-Pfeilblatt oft eine Ruhephase mit deutlich reduziertem Wachstum ein und verliert dabei mitunter einzelne BlÀtter. Das ist normalerweise kein Grund zur Sorge, solange die Knolle unter der Erde gesund bleibt.
Trockene Heizungsluft mag sie gar nicht und reagiert empfindlich mit braunen BlattrĂ€ndern. Ein Luftbefeuchter oder ein geschĂŒtzter Standort im Bad helfen deutlich.
Trotz des Namens ist das Amazonas-Pfeilblatt keine wildwachsende Art, sondern eine Zuchtform aus einer Kreuzung verschiedener asiatischer Alocasia-Arten.
Interaktive Werkzeuge â probier sie aus, die Angaben basieren auf den Steckbrief-Daten dieser Pflanze.
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Die folgenden Angaben gelten fĂŒr die Pflanzenfamilie âAroide (AronstabgewĂ€chse)â allgemein, nicht ausschlieĂlich fĂŒr diese Art.
Die meisten Arten lassen sich einfach ĂŒber Stecklinge mit mindestens einem Blattknoten in Wasser oder Erde vermehren.
Gelbe BlÀtter deuten meist auf zu viel Wasser hin, braune Spitzen auf zu trockene Luft. Spinnmilben und WolllÀuse treten gelegentlich auf.
Alle 1â2 Jahre im FrĂŒhjahr, sobald die Wurzeln den Topf ausfĂŒllen. Lockeres, durchlĂ€ssiges Substrat mit Anteilen von Rinde oder Perlite.
MĂ€rz bis September alle 4 Wochen mit einem stickstoffbetonten FlĂŒssigdĂŒnger, im Winter pausieren.
Hoch, 50â60 % ideal â gelegentlich besprĂŒhen oder auf ein Kiesbett mit Wasser stellen.
Tropische RegenwĂ€lder Mittel- und SĂŒdamerikas sowie SĂŒdostasiens.
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