Keine Treffer im Register.
Alocasia amazonica
„Amazonas-Pfeilblatt“Familie/Gruppe: Aroide (Aronstabgewächse) — Register-Nr. 010
Trotz ihres Namens ist diese Alocasia keine wildwachsende Art, sondern eine Zuchtform, die aus einer Kreuzung verschiedener asiatischer Alocasia-Arten entstanden ist. Die pfeilförmigen, tiefgrünen Blätter mit den auffällig hellen, fast weißen Adern gehören zu den grafischsten Blattmustern unter den Zimmerpflanzen. Sie gilt als eine der anspruchsvolleren Aroiden, da sie empfindlich auf trockene Luft und Zugluft reagiert und im Winter oft eine Ruhephase mit reduziertem Wachstum einlegt. In dieser Zeit verliert sie mitunter einzelne Blätter, was kein Grund zur Sorge ist, solange die Rhizomknolle gesund bleibt. Wer ihr aber gleichbleibend feuchte Luft und einen geschützten Standort bietet, wird mit ungewöhnlich dekorativem Blattschmuck belohnt.
Allgemeiner Richtwert für „Amazonas-Pfeilblatt“ (Alocasia amazonica) — kein Ersatz für eine individuelle Beratung, z. B. bei Haustieren im Haushalt oder besonderen Standortbedingungen.
Die folgenden Angaben gelten für die Pflanzenfamilie „Aroide (Aronstabgewächse)“ allgemein, nicht ausschließlich für diese Art.
Die meisten Arten lassen sich einfach über Stecklinge mit mindestens einem Blattknoten in Wasser oder Erde vermehren.
Gelbe Blätter deuten meist auf zu viel Wasser hin, braune Spitzen auf zu trockene Luft. Spinnmilben und Wollläuse treten gelegentlich auf.
Alle 1–2 Jahre im Frühjahr, sobald die Wurzeln den Topf ausfüllen. Lockeres, durchlässiges Substrat mit Anteilen von Rinde oder Perlite.
März bis September alle 4 Wochen mit einem stickstoffbetonten Flüssigdünger, im Winter pausieren.
Hoch, 50–60 % ideal — gelegentlich besprühen oder auf ein Kiesbett mit Wasser stellen.
Tropische Regenwälder Mittel- und Südamerikas sowie Südostasiens.
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