Vriesea

Vriesea splendens

Tafel 117Vriesea splendens

„Vriesea“Familie/Gruppe: Bromelien — Register-Nr. 117

Die Vriesea beeindruckt mit ihrem schwertförmigen, oft leuchtend rot-gelb gebĂ€nderten BlĂŒtenstand, der wochenlang ĂŒber der Blattrosette thront. Ihre BlĂ€tter zeigen hĂ€ufig eine dezente, quer verlaufende Musterung, die auch ohne BlĂŒte dekorativ wirkt. Wie die meisten Bromelien wĂ€chst sie in ihrer sĂŒdamerikanischen Heimat epiphytisch auf BĂ€umen und nimmt Wasser ĂŒber den zentralen Blatttrichter auf. Nach der einmaligen BlĂŒte zieht sich die Mutterpflanze zurĂŒck, wĂ€hrend sich seitlich neue Kindel bilden. Sie bevorzugt einen halbschattigen bis hellen Standort ohne direkte Sonne und gleichmĂ€ĂŸig hohe Luftfeuchtigkeit.

Licht Halbschatten bis hell
Wasser Blatttrichter feucht halten, Substrat mĂ€ĂŸig
Temperatur 18–25 °C
ToxizitÀt Unbedenklich
Wuchshöhe 40–60 cm
Schwierigkeitsgrad Fortgeschritten

Allgemeiner Richtwert fĂŒr „Vriesea“ (Vriesea splendens) — kein Ersatz fĂŒr eine individuelle Beratung, z. B. bei Haustieren im Haushalt oder besonderen Standortbedingungen.

Standort & Licht

Ein halbschattiger bis heller Standort ohne direkte Sonne passt der Vriesea gut.

Gießen

Gegossen wird ĂŒber den zentralen Blatttrichter, das Substrat sollte nur mĂ€ĂŸig feucht sein.

Ein BlĂŒtenstand wie ein Schwert

Ihr schwertförmiger, oft leuchtend rot-gelb gebĂ€nderter BlĂŒtenstand thront wochenlang ĂŒber der Blattrosette, bevor sich die Mutterpflanze zurĂŒckzieht und seitlich neue Kindel bildet.

Herkunft

UrsprĂŒnglich aus SĂŒdamerika stammend, wĂ€chst sie dort epiphytisch auf BĂ€umen.

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Vergleich zur Kategorie

Licht Wasser GrĂ¶ĂŸe Pflege
Vriesea
Ø Bromelien

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Die folgenden Angaben gelten fĂŒr die Pflanzenfamilie „Bromelien“ allgemein, nicht ausschließlich fĂŒr diese Art.

Vermehrung

Nach der einmaligen BlĂŒte bilden die meisten Bromelien seitliche Kindel, die sich abtrennen und separat einpflanzen lassen.

HĂ€ufige Probleme

FĂ€ulnis im Blatttrichter durch altes, stehendes Wasser ist das hĂ€ufigste Problem — das Wasser dort regelmĂ€ĂŸig austauschen.

Umtopfen & Substrat

Selten nötig, da die Mutterpflanze nach der BlĂŒte ohnehin abstirbt. Grobes, sehr durchlĂ€ssiges Substrat.

DĂŒngen

Schwach dosiert direkt in den Blatttrichter oder aufs Substrat, wĂ€hrend der Wachstumszeit alle 4–6 Wochen.

Luftfeuchtigkeit

Hoch, 50–60 % — regelmĂ€ĂŸiges BesprĂŒhen kommt der epiphytischen Herkunft entgegen.

Herkunft

Tropische und subtropische Regionen Mittel- und SĂŒdamerikas.

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