Samt-Anthurie

Anthurium clarinervium

Tafel 09Anthurium clarinervium

„Samt-Anthurie“Familie/Gruppe: Aroide (AronstabgewĂ€chse) — Register-Nr. 009

Im Gegensatz zur bekannteren Flamingoblume wird diese Anthurien-Art nicht wegen ihrer BlĂŒten, sondern wegen ihrer außergewöhnlichen BlĂ€tter kultiviert. Die samtig-matten, dunkelgrĂŒnen BlĂ€tter sind von einem auffĂ€lligen, hell hervortretenden Adernetz durchzogen, das an eine Landkarte erinnert. UrsprĂŒnglich stammt sie aus den BergwĂ€ldern von Chiapas in Mexiko, wo sie in feuchtem, schattigem Klima wĂ€chst. Ihr Wuchs bleibt vergleichsweise kompakt, wodurch sie sich auch fĂŒr kleinere FensterbĂ€nke eignet. Wegen ihrer besonderen Optik hat sie sich in den letzten Jahren zu einer gefragten Sammlerpflanze unter Zimmerpflanzen-Liebhabern entwickelt.

Licht Halbschatten, kein direktes Licht
Wasser MĂ€ĂŸig, zwischen den Gaben antrocknen
Temperatur 20–26 °C
ToxizitÀt Giftig
Wuchshöhe 30–50 cm
Schwierigkeitsgrad Fortgeschritten

Allgemeiner Richtwert fĂŒr „Samt-Anthurie“ (Anthurium clarinervium) — kein Ersatz fĂŒr eine individuelle Beratung, z. B. bei Haustieren im Haushalt oder besonderen Standortbedingungen.

Kommentare, Fragen & Anregungen

Noch keine Kommentare — sei die/der Erste!

Die folgenden Angaben gelten fĂŒr die Pflanzenfamilie „Aroide (AronstabgewĂ€chse)“ allgemein, nicht ausschließlich fĂŒr diese Art.

Vermehrung

Die meisten Arten lassen sich einfach ĂŒber Stecklinge mit mindestens einem Blattknoten in Wasser oder Erde vermehren.

HĂ€ufige Probleme

Gelbe BlÀtter deuten meist auf zu viel Wasser hin, braune Spitzen auf zu trockene Luft. Spinnmilben und WolllÀuse treten gelegentlich auf.

Umtopfen & Substrat

Alle 1–2 Jahre im FrĂŒhjahr, sobald die Wurzeln den Topf ausfĂŒllen. Lockeres, durchlĂ€ssiges Substrat mit Anteilen von Rinde oder Perlite.

DĂŒngen

MĂ€rz bis September alle 4 Wochen mit einem stickstoffbetonten FlĂŒssigdĂŒnger, im Winter pausieren.

Luftfeuchtigkeit

Hoch, 50–60 % ideal — gelegentlich besprĂŒhen oder auf ein Kiesbett mit Wasser stellen.

Herkunft

Tropische RegenwĂ€lder Mittel- und SĂŒdamerikas sowie SĂŒdostasiens.

← ZurĂŒck zur Startseite
Finder ✕