Keine Treffer im Register.
Platycerium bifurcatum
âGeweihfarnâFamilie/Gruppe: Farne â Register-Nr. 069
Der Geweihfarn trĂ€gt seinen Namen zu Recht: Seine grau-grĂŒnen, gegabelten Wedel erinnern tatsĂ€chlich an das Geweih eines Hirschen und wachsen in ihrer australischen Heimat epiphytisch an BaumstĂ€mmen. Neben den auffĂ€lligen âGeweihâ-Wedeln bildet er zusĂ€tzlich flache, schildförmige Nestwedel, die den Wurzelbereich schĂŒtzen und mit der Zeit braun und papierartig werden â das ist normal und kein Zeichen von Krankheit. Traditionell wird er deshalb nicht in klassischen Blumentöpfen, sondern auf RindenstĂŒcken oder in Ampeln kultiviert. Er vertrĂ€gt Trockenheit besser als die meisten anderen Farne, sollte zwischendurch aber grĂŒndlich getaucht statt nur angegossen werden. Wegen seiner ungewöhnlichen Wuchsform zĂ€hlt er zu den auffĂ€lligsten Farnarten ĂŒberhaupt.
Allgemeiner Richtwert fĂŒr âGeweihfarnâ (Platycerium bifurcatum) â kein Ersatz fĂŒr eine individuelle Beratung, z. B. bei Haustieren im Haushalt oder besonderen Standortbedingungen.
Die folgenden Angaben gelten fĂŒr die Pflanzenfamilie âFarneâ allgemein, nicht ausschlieĂlich fĂŒr diese Art.
Horstbildende Arten lassen sich beim Umtopfen teilen; manche bilden auch Ableger an AuslÀufern, die abgetrennt werden können.
Braune, trockene Wedelspitzen sind fast immer ein Zeichen fĂŒr zu geringe Luftfeuchtigkeit. StaunĂ€sse fĂŒhrt schnell zu WurzelfĂ€ule.
JĂ€hrlich im FrĂŒhjahr, da Farne recht schnell durchwurzeln. Torffreies, humusreiches Substrat, das Feuchtigkeit gut hĂ€lt.
MĂ€rz bis September alle 4â6 Wochen schwach dosiert â Farne reagieren empfindlich auf zu viel DĂŒnger.
Sehr hoch, mindestens 60 % â Badezimmer oder Luftbefeuchter sind ideal.
Feuchte, schattige WĂ€lder gemĂ€Ăigter und tropischer Klimazonen.
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