Geweihfarn

Platycerium bifurcatum

Tafel 69Platycerium bifurcatum

„Geweihfarn“Familie/Gruppe: Farne — Register-Nr. 069

Der Geweihfarn trĂ€gt seinen Namen zu Recht: Seine grau-grĂŒnen, gegabelten Wedel erinnern tatsĂ€chlich an das Geweih eines Hirschen und wachsen in ihrer australischen Heimat epiphytisch an BaumstĂ€mmen. Neben den auffĂ€lligen „Geweih“-Wedeln bildet er zusĂ€tzlich flache, schildförmige Nestwedel, die den Wurzelbereich schĂŒtzen und mit der Zeit braun und papierartig werden — das ist normal und kein Zeichen von Krankheit. Traditionell wird er deshalb nicht in klassischen Blumentöpfen, sondern auf RindenstĂŒcken oder in Ampeln kultiviert. Er vertrĂ€gt Trockenheit besser als die meisten anderen Farne, sollte zwischendurch aber grĂŒndlich getaucht statt nur angegossen werden. Wegen seiner ungewöhnlichen Wuchsform zĂ€hlt er zu den auffĂ€lligsten Farnarten ĂŒberhaupt.

Licht Halbschatten bis hell
Wasser MĂ€ĂŸig, zwischendurch antrocknen lassen
Temperatur 18–24 °C
ToxizitÀt Unbedenklich
Wuchshöhe 40–70 cm
Schwierigkeitsgrad Profi

Allgemeiner Richtwert fĂŒr „Geweihfarn“ (Platycerium bifurcatum) — kein Ersatz fĂŒr eine individuelle Beratung, z. B. bei Haustieren im Haushalt oder besonderen Standortbedingungen.

Standort & Licht

Ein halbschattiger bis heller Standort passt dem Geweihfarn gut.

Gießen

Er vertrÀgt Trockenheit besser als die meisten anderen Farne und sollte am besten getaucht statt klassisch gegossen werden.

Die geweihartigen Wedel

Seine grau-grĂŒnen, gegabelten Wedel erinnern an ein Hirschgeweih, daneben bildet er flache Nestwedel, die mit der Zeit braun und papierartig werden — das ist völlig normal und kein Krankheitszeichen.

Herkunft

UrsprĂŒnglich aus Australien stammend, wĂ€chst er dort epiphytisch an BaumstĂ€mmen.

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Vergleich zur Kategorie

Licht Wasser GrĂ¶ĂŸe Pflege
Geweihfarn
Ø Farne

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Die folgenden Angaben gelten fĂŒr die Pflanzenfamilie „Farne“ allgemein, nicht ausschließlich fĂŒr diese Art.

Vermehrung

Horstbildende Arten lassen sich beim Umtopfen teilen; manche bilden auch Ableger an AuslÀufern, die abgetrennt werden können.

HĂ€ufige Probleme

Braune, trockene Wedelspitzen sind fast immer ein Zeichen fĂŒr zu geringe Luftfeuchtigkeit. StaunĂ€sse fĂŒhrt schnell zu WurzelfĂ€ule.

Umtopfen & Substrat

JĂ€hrlich im FrĂŒhjahr, da Farne recht schnell durchwurzeln. Torffreies, humusreiches Substrat, das Feuchtigkeit gut hĂ€lt.

DĂŒngen

MĂ€rz bis September alle 4–6 Wochen schwach dosiert — Farne reagieren empfindlich auf zu viel DĂŒnger.

Luftfeuchtigkeit

Sehr hoch, mindestens 60 % — Badezimmer oder Luftbefeuchter sind ideal.

Herkunft

Feuchte, schattige WĂ€lder gemĂ€ĂŸigter und tropischer Klimazonen.

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