Philodendron scandens 'Brasil'
âPhilodendron BrasilâFamilie/Gruppe: Aroide (AronstabgewĂ€chse) â Register-Nr. 019
Die Silberranke wird hĂ€ufig mit der Efeutute verwechselt, lĂ€sst sich aber gut an ihren dickeren, samtig wirkenden BlĂ€ttern mit den charakteristischen silbrigen Sprenkeln unterscheiden. In ihrer sĂŒdostasiatischen Heimat rankt sie an BaumstĂ€mmen empor, wobei sich die Blattform mit zunehmendem Alter der Pflanze deutlich vergröĂert. Im Zimmer bleibt sie meist in ihrer jugendlichen, kleinblĂ€ttrigen Form, es sei denn, man bietet ihr eine Moosstange zum Daranklettern. Ihr langsameres Wachstum im Vergleich zur Efeutute macht sie zu einer guten Wahl fĂŒr alle, die eine pflegeleichte, aber weniger ausufernde Rankpflanze suchen. Je heller der Standort, desto ausgeprĂ€gter zeigt sich die silbrige Musterung auf den BlĂ€ttern.
Allgemeiner Richtwert fĂŒr âPhilodendron Brasilâ (Philodendron scandens 'Brasil') â kein Ersatz fĂŒr eine individuelle Beratung, z. B. bei Haustieren im Haushalt oder besonderen Standortbedingungen.
Damit die gelb-grĂŒne Streifenmusterung krĂ€ftig bleibt, braucht der Philodendron Brasil etwas mehr Licht als rein grĂŒne Philodendren â direkte Sonne sollte er aber trotzdem nicht abbekommen.
Zwischen den Wassergaben darf die Erde antrocknen, Ă€hnlich unkompliziert wie beim klassischen Herzblatt-Philodendron, aus dem diese Sorte gezĂŒchtet wurde.
Der krĂ€ftige gelb-grĂŒne Streifen in der Blattmitte erinnert an die Landesfarben Brasiliens, was der Sorte ihren Namen einbrachte â mit dem Land selbst hat die Pflanze botanisch aber nichts zu tun.
Sie lĂ€sst sich sowohl hĂ€ngend in einer Ampel als auch kletternd an einer StĂŒtze kultivieren. Gelegentliches ZurĂŒckschneiden fördert einen buschigeren, volleren Wuchs.
Als Sorte des Herzblatt-Philodendrons stammt sie ursprĂŒnglich aus den WĂ€ldern Mittelamerikas.
Interaktive Werkzeuge â probier sie aus, die Angaben basieren auf den Steckbrief-Daten dieser Pflanze.
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Die folgenden Angaben gelten fĂŒr die Pflanzenfamilie âAroide (AronstabgewĂ€chse)â allgemein, nicht ausschlieĂlich fĂŒr diese Art.
Die meisten Arten lassen sich einfach ĂŒber Stecklinge mit mindestens einem Blattknoten in Wasser oder Erde vermehren.
Gelbe BlÀtter deuten meist auf zu viel Wasser hin, braune Spitzen auf zu trockene Luft. Spinnmilben und WolllÀuse treten gelegentlich auf.
Alle 1â2 Jahre im FrĂŒhjahr, sobald die Wurzeln den Topf ausfĂŒllen. Lockeres, durchlĂ€ssiges Substrat mit Anteilen von Rinde oder Perlite.
MĂ€rz bis September alle 4 Wochen mit einem stickstoffbetonten FlĂŒssigdĂŒnger, im Winter pausieren.
Hoch, 50â60 % ideal â gelegentlich besprĂŒhen oder auf ein Kiesbett mit Wasser stellen.
Tropische RegenwĂ€lder Mittel- und SĂŒdamerikas sowie SĂŒdostasiens.
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