Lithops spec.
âLebende SteineâFamilie/Gruppe: Sukkulenten & Kakteen â Register-Nr. 035
Lebende Steine zĂ€hlen zu den auĂergewöhnlichsten Sukkulenten ĂŒberhaupt, da sie sich als perfekte Tarnung an die umgebenden Steine ihrer sĂŒdafrikanischen Heimat angepasst haben und dadurch vor Fressfeinden geschĂŒtzt sind. Jede Pflanze besteht eigentlich nur aus einem einzigen, in zwei fleischige BlatthĂ€lften geteilten Blattpaar, durch dessen durchsichtige Oberseite Licht ins Innere fĂ€llt. Einmal im Jahr durchlaufen sie eine bemerkenswerte HĂ€utung: Ein neues Blattpaar wĂ€chst aus der Mitte heraus und zehrt dabei vollstĂ€ndig von der Feuchtigkeit des alten Paares, das wĂ€hrenddessen eintrocknet. WĂ€hrend dieser Phase darf keinesfalls gegossen werden, da die Pflanze sonst fault. Wegen ihres ungewöhnlichen Wachstumszyklus gelten sie als anspruchsvoll und eher etwas fĂŒr erfahrene Sukkulentenfreunde.
Allgemeiner Richtwert fĂŒr âLebende Steineâ (Lithops spec.) â kein Ersatz fĂŒr eine individuelle Beratung, z. B. bei Haustieren im Haushalt oder besonderen Standortbedingungen.
Lebende Steine brauchen sehr viel direktes Licht, ein sonniger Platz ist Pflicht. Zu wenig Licht lĂ€sst sie unnatĂŒrlich in die LĂ€nge wachsen.
Beim GieĂen ist ZurĂŒckhaltung wichtiger als bei fast jeder anderen Pflanze. WĂ€hrend der jĂ€hrlichen HĂ€utungsphase darf gar nicht gegossen werden, da die Pflanze sonst fault.
Einmal im Jahr wĂ€chst aus der Mitte ein neues Blattpaar heraus und zehrt dabei vollstĂ€ndig von der Feuchtigkeit des alten Paares, das wĂ€hrenddessen eintrocknet und abfĂ€llt â ein faszinierender, aber empfindlicher Prozess.
Die BlĂ€tter sind als Tarnung an die umgebenden Steine ihrer sĂŒdafrikanischen Heimat angepasst und schĂŒtzen die Pflanze so vor Fressfeinden.
UrsprĂŒnglich stammen sie aus den Trockengebieten SĂŒdafrikas und Namibias, wo sie fast vollstĂ€ndig im Boden versteckt wachsen.
Interaktive Werkzeuge â probier sie aus, die Angaben basieren auf den Steckbrief-Daten dieser Pflanze.
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Die folgenden Angaben gelten fĂŒr die Pflanzenfamilie âSukkulenten & Kakteenâ allgemein, nicht ausschlieĂlich fĂŒr diese Art.
Blatt- oder Kopfstecklinge einige Tage antrocknen lassen, dann auf trockenes Substrat legen â sie bewurzeln meist ohne zusĂ€tzliches GieĂen.
HĂ€ufigste Ursache fĂŒr Probleme ist zu viel Wasser: weiche, durchscheinende BlĂ€tter oder WurzelfĂ€ule. SchildlĂ€use können vorkommen.
Nur bei Bedarf, meist alle 2â3 Jahre. Spezielles Kakteen-/Sukkulentensubstrat mit hohem Sand- oder Kiesanteil fĂŒr gute Drainage.
April bis August monatlich schwach dosiert mit KakteendĂŒnger, ab Herbst nicht mehr dĂŒngen.
Niedrig, normale trockene Raumluft reicht völlig aus.
Trockengebiete Afrikas, Amerikas und Madagaskars.
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