Zweifarbige Gasterie

Gasteria bicolor

Tafel 34Gasteria bicolor

„Zweifarbige Gasterie“Familie/Gruppe: Sukkulenten & Kakteen — Register-Nr. 034

Die zungenförmigen, dickfleischigen BlĂ€tter der Gasterie sind zweizeilig angeordnet und wachsen abwechselnd nach links und rechts, wodurch ein fĂ€cherartiges Muster entsteht. UrsprĂŒnglich aus SĂŒdafrika stammend, wĂ€chst sie dort oft im lichten Schatten grĂ¶ĂŸerer StrĂ€ucher, weshalb sie im Gegensatz zu vielen anderen Sukkulenten auch etwas schattigere Standorte vertrĂ€gt. Die raue, manchmal warzige BlattoberflĂ€che unterscheidet sie deutlich von den glatten BlĂ€ttern verwandter Arten wie der Aloe. Mit der Zeit bildet sie ĂŒber Ableger an der Basis kleine Gruppen aus mehreren Rosetten. Wegen ihrer genĂŒgsamen Art und der interessanten Blattstruktur eignet sie sich gut fĂŒr Sukkulenten-Sammlungen auch an weniger sonnigen Fenstern.

Licht Halbschatten bis hell
Wasser Sparsam, austrocknen lassen
Temperatur 15–24 °C
ToxizitÀt Unbedenklich
Wuchshöhe 15–20 cm
Schwierigkeitsgrad AnfÀnger

Allgemeiner Richtwert fĂŒr „Zweifarbige Gasterie“ (Gasteria bicolor) — kein Ersatz fĂŒr eine individuelle Beratung, z. B. bei Haustieren im Haushalt oder besonderen Standortbedingungen.

Standort & Licht

Die Zweifarbige Gasterie vertrĂ€gt mehr Schatten als die meisten anderen Sukkulenten, ein rein sonniger Platz ist also nicht zwingend nötig. In ihrer sĂŒdafrikanischen Heimat wĂ€chst sie oft im lichten Schatten grĂ¶ĂŸerer StrĂ€ucher.

Gießen

Zwischen den Wassergaben sollte die Erde komplett austrocknen. StaunÀsse vertrÀgt sie schlecht und reagiert schnell mit fauligen Wurzeln.

Die fÀcherartige Blattstellung

Die zungenförmigen, dickfleischigen BlÀtter sind zweizeilig angeordnet und wachsen abwechselnd nach links und rechts, wodurch ein auffÀlliges, fÀcherartiges Muster entsteht.

Vermehrung

Mit der Zeit bildet sie ĂŒber Ableger an der Basis kleine Gruppen aus mehreren Rosetten, die sich leicht abtrennen und separat eintopfen lassen.

Herkunft

UrsprĂŒnglich stammt sie aus SĂŒdafrika, wo die raue, manchmal warzige BlattoberflĂ€che sie deutlich von glatteren Verwandten wie der Aloe unterscheidet.

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Zweifarbige Gasterie
Ø Sukkulenten & Kakteen

Kommentare, Fragen & Anregungen

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Die folgenden Angaben gelten fĂŒr die Pflanzenfamilie „Sukkulenten & Kakteen“ allgemein, nicht ausschließlich fĂŒr diese Art.

Vermehrung

Blatt- oder Kopfstecklinge einige Tage antrocknen lassen, dann auf trockenes Substrat legen — sie bewurzeln meist ohne zusĂ€tzliches Gießen.

HĂ€ufige Probleme

HĂ€ufigste Ursache fĂŒr Probleme ist zu viel Wasser: weiche, durchscheinende BlĂ€tter oder WurzelfĂ€ule. SchildlĂ€use können vorkommen.

Umtopfen & Substrat

Nur bei Bedarf, meist alle 2–3 Jahre. Spezielles Kakteen-/Sukkulentensubstrat mit hohem Sand- oder Kiesanteil fĂŒr gute Drainage.

DĂŒngen

April bis August monatlich schwach dosiert mit KakteendĂŒnger, ab Herbst nicht mehr dĂŒngen.

Luftfeuchtigkeit

Niedrig, normale trockene Raumluft reicht völlig aus.

Herkunft

Trockengebiete Afrikas, Amerikas und Madagaskars.

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