Herzblatt-Hoya

Hoya kerrii

Tafel 80Hoya kerrii

„Herzblatt-Hoya“Familie/Gruppe: BlĂŒhpflanzen — Register-Nr. 080

Die Herzblatt-Hoya wird vor allem wegen ihrer auffĂ€llig herzförmigen, dickfleischigen BlĂ€tter verkauft, die hĂ€ufig als einzelnes Blatt in kleinen Töpfen zum Valentinstag angeboten werden. Was viele KĂ€ufer nicht wissen: Ein einzelnes Blatt ohne Trieb wĂ€chst zwar Wurzeln, bildet aber oft ĂŒber Jahre kein neues Blatt aus, da ihm die nötige Knospe fehlt. Als vollstĂ€ndige Pflanze mit Trieb wĂ€chst sie hingegen wie andere Hoya-Arten rankend und kann mit der Zeit sternförmige, duftende BlĂŒtendolden bilden. UrsprĂŒnglich aus SĂŒdostasien stammend, bevorzugt sie einen hellen Standort mit etwas direkter Sonne. Wegen ihrer symbolischen Blattform gehört sie zu den beliebtesten Geschenkpflanzen ĂŒberhaupt.

Licht Hell, etwas Sonne vertrÀglich
Wasser Sparsam, austrocknen lassen
Temperatur 18–26 °C
ToxizitÀt Unbedenklich
Wuchshöhe 20–30 cm
Schwierigkeitsgrad AnfÀnger

Allgemeiner Richtwert fĂŒr „Herzblatt-Hoya“ (Hoya kerrii) — kein Ersatz fĂŒr eine individuelle Beratung, z. B. bei Haustieren im Haushalt oder besonderen Standortbedingungen.

Standort & Licht

Ein heller Standort mit etwas direkter Sonne passt der Herzblatt-Hoya gut.

Gießen

Zwischen den Wassergaben sollte die Erde antrocknen — ihre dickfleischigen BlĂ€tter speichern Wasser wie bei einer Sukkulente.

Ein hÀufiges MissverstÀndnis

Sie wird oft als einzelnes Blatt ohne Trieb verkauft. Ein solches Blatt bildet zwar Wurzeln, aber hĂ€ufig ĂŒber Jahre kein neues Blatt, da ihm die dafĂŒr nötige Knospe fehlt.

Herkunft

UrsprĂŒnglich aus SĂŒdostasien stammend.

Pflegecheck fĂŒr Herzblatt-Hoya

Interaktive Werkzeuge — probier sie aus, die Angaben basieren auf den Steckbrief-Daten dieser Pflanze.

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Vergleich zur Kategorie

Licht Wasser GrĂ¶ĂŸe Pflege
Herzblatt-Hoya
Ø BlĂŒhpflanzen

Kommentare, Fragen & Anregungen

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Die folgenden Angaben gelten fĂŒr die Pflanzenfamilie „BlĂŒhpflanzen“ allgemein, nicht ausschließlich fĂŒr diese Art.

Vermehrung

Je nach Art ĂŒber Stecklinge, Blattstecklinge oder Teilung — am zuverlĂ€ssigsten direkt nach der BlĂŒte.

HĂ€ufige Probleme

BlĂŒtenausfall entsteht meist durch zu wenig Licht oder eine fehlende Ruhephase; Blattflecken oft durch Gießwasser auf den BlĂ€ttern.

Umtopfen & Substrat

JĂ€hrlich nach der BlĂŒte, in nĂ€hrstoffreiches, durchlĂ€ssiges Substrat mit etwas Kompostanteil.

DĂŒngen

WĂ€hrend der Wachstums- und BlĂŒtezeit alle 2–4 Wochen mit einem kaliumbetonten BlĂŒhpflanzendĂŒnger.

Luftfeuchtigkeit

Mittel, 40–50 % — je nach Art unterschiedlich, tropische BlĂŒher mögen es feuchter.

Herkunft

Je nach Art unterschiedlich, viele aus subtropischen bis tropischen Regionen.

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