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Asplenium nidus
âNestfarnâFamilie/Gruppe: Farne â Register-Nr. 068
Der Nestfarn wĂ€chst grundlegend anders als die meisten gefiederten Farne: Seine ganzrandigen, glĂ€nzenden Wedel wachsen rosettenartig aus einem zentralen Punkt und bilden dabei eine Form, die tatsĂ€chlich an ein Vogelnest erinnert. In seiner sĂŒdostasiatischen Heimat wĂ€chst er epiphytisch hoch oben in Baumkronen, wo sich in der âNestâ-Mitte herabfallendes Laub und organisches Material sammelt, das ihm zusĂ€tzliche NĂ€hrstoffe liefert. Im Zimmer sollte deshalb kein Wasser direkt in das Blattherz gegossen werden, da dies zu FĂ€ulnis fĂŒhren kann. Seine glĂ€nzenden, ungeteilten Wedel unterscheiden ihn optisch deutlich von klassisch gefiederten Farnen. Wegen seiner ungewöhnlichen Form zĂ€hlt er zu den beliebtesten Farnarten fĂŒr moderne InnenraumbegrĂŒnung.
Allgemeiner Richtwert fĂŒr âNestfarnâ (Asplenium nidus) â kein Ersatz fĂŒr eine individuelle Beratung, z. B. bei Haustieren im Haushalt oder besonderen Standortbedingungen.
Die folgenden Angaben gelten fĂŒr die Pflanzenfamilie âFarneâ allgemein, nicht ausschlieĂlich fĂŒr diese Art.
Horstbildende Arten lassen sich beim Umtopfen teilen; manche bilden auch Ableger an AuslÀufern, die abgetrennt werden können.
Braune, trockene Wedelspitzen sind fast immer ein Zeichen fĂŒr zu geringe Luftfeuchtigkeit. StaunĂ€sse fĂŒhrt schnell zu WurzelfĂ€ule.
JĂ€hrlich im FrĂŒhjahr, da Farne recht schnell durchwurzeln. Torffreies, humusreiches Substrat, das Feuchtigkeit gut hĂ€lt.
MĂ€rz bis September alle 4â6 Wochen schwach dosiert â Farne reagieren empfindlich auf zu viel DĂŒnger.
Sehr hoch, mindestens 60 % â Badezimmer oder Luftbefeuchter sind ideal.
Feuchte, schattige WĂ€lder gemĂ€Ăigter und tropischer Klimazonen.
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