Grüne Minze

Mentha spicata

Tafel 112Mentha spicata

„Grüne Minze“Familie/Gruppe: Küchenkräuter — Register-Nr. 112

Die Grüne Minze zählt zu den wüchsigsten Küchenkräutern überhaupt und breitet sich im Freiland über unterirdische Ausläufer so stark aus, dass sie im Garten meist in Kübeln gehalten wird, um andere Pflanzen nicht zu verdrängen. Im Zimmertopf bleibt dieses Ausbreitungsverhalten zwar begrenzt, trotzdem wächst sie deutlich zügiger als die meisten anderen Kräuter. Ursprünglich im Mittelmeerraum beheimatet, wird sie seit der Antike sowohl kulinarisch als auch als Tee- und Heilpflanze genutzt. Regelmäßiges Ernten fördert einen dichteren, buschigeren Wuchs und verhindert, dass die Triebe vergeilen. Wegen ihres intensiven, erfrischenden Aromas ist sie sowohl in der Küche als auch für Tee eine der meistgenutzten Kräuterpflanzen.

Licht Hell bis sonnig
Wasser Gleichmäßig feucht
Temperatur 15–22 °C
Toxizität Essbar
Wuchshöhe 30–50 cm
Schwierigkeitsgrad Anfänger

Allgemeiner Richtwert für „Grüne Minze“ (Mentha spicata) — kein Ersatz für eine individuelle Beratung, z. B. bei Haustieren im Haushalt oder besonderen Standortbedingungen.

Kommentare, Fragen & Anregungen

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Die folgenden Angaben gelten für die Pflanzenfamilie „Küchenkräuter“ allgemein, nicht ausschließlich für diese Art.

Vermehrung

Meist einfach über Aussaat oder Kopfstecklinge, die in Wasser oder feuchtem Substrat schnell bewurzeln.

Häufige Probleme

Vergeilte, dünne Triebe deuten auf zu wenig Licht hin. Regelmäßiges Ernten fördert einen buschigen, kompakten Wuchs.

Umtopfen & Substrat

Bei Bedarf in nährstoffreiches, durchlässiges Kräutersubstrat, sobald der Topf zu klein wird.

Düngen

Während der Wachstumszeit alle 3–4 Wochen schwach dosiert — zu viel Dünger mindert das Aroma.

Luftfeuchtigkeit

Niedrig bis mittel, normale Raumluft reicht — wichtiger ist ausreichend Licht.

Herkunft

Überwiegend Mittelmeerraum, an trockene und sonnige Standorte angepasst.

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