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Mentha spicata
„Grüne Minze“Familie/Gruppe: Küchenkräuter — Register-Nr. 112
Die Grüne Minze zählt zu den wüchsigsten Küchenkräutern überhaupt und breitet sich im Freiland über unterirdische Ausläufer so stark aus, dass sie im Garten meist in Kübeln gehalten wird, um andere Pflanzen nicht zu verdrängen. Im Zimmertopf bleibt dieses Ausbreitungsverhalten zwar begrenzt, trotzdem wächst sie deutlich zügiger als die meisten anderen Kräuter. Ursprünglich im Mittelmeerraum beheimatet, wird sie seit der Antike sowohl kulinarisch als auch als Tee- und Heilpflanze genutzt. Regelmäßiges Ernten fördert einen dichteren, buschigeren Wuchs und verhindert, dass die Triebe vergeilen. Wegen ihres intensiven, erfrischenden Aromas ist sie sowohl in der Küche als auch für Tee eine der meistgenutzten Kräuterpflanzen.
Allgemeiner Richtwert für „Grüne Minze“ (Mentha spicata) — kein Ersatz für eine individuelle Beratung, z. B. bei Haustieren im Haushalt oder besonderen Standortbedingungen.
Die folgenden Angaben gelten für die Pflanzenfamilie „Küchenkräuter“ allgemein, nicht ausschließlich für diese Art.
Meist einfach über Aussaat oder Kopfstecklinge, die in Wasser oder feuchtem Substrat schnell bewurzeln.
Vergeilte, dünne Triebe deuten auf zu wenig Licht hin. Regelmäßiges Ernten fördert einen buschigen, kompakten Wuchs.
Bei Bedarf in nährstoffreiches, durchlässiges Kräutersubstrat, sobald der Topf zu klein wird.
Während der Wachstumszeit alle 3–4 Wochen schwach dosiert — zu viel Dünger mindert das Aroma.
Niedrig bis mittel, normale Raumluft reicht — wichtiger ist ausreichend Licht.
Überwiegend Mittelmeerraum, an trockene und sonnige Standorte angepasst.
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