Yucca elephantipes
„Palmlilie“Familie/Gruppe: Bäume & Großgrün — Register-Nr. 106
Die Palmlilie bildet einen charakteristisch verdickten, oft mehrfach verzweigten Stamm, aus dessen Spitzen büschelige Schöpfe aus schwertförmigen, spitz zulaufenden Blättern wachsen. Ursprünglich aus Mexiko und Mittelamerika stammend, ist sie an trockene, sonnige Standorte angepasst und speichert Wasser im verdickten Stammfuß. Sie zählt zu den genügsamsten Zimmerpflanzen überhaupt und verzeiht auch wochenlanges Vergessen beim Gießen ohne Schaden. Ihre spitzen Blattenden können bei Kontakt unangenehm pieksen, weshalb ein Standort mit etwas Abstand zu Laufwegen sinnvoll ist. Wegen ihrer Genügsamkeit und der markanten Wuchsform gehört sie zu den beliebtesten größeren Zimmerpflanzen für helle Räume.
Allgemeiner Richtwert für „Palmlilie“ (Yucca elephantipes) — kein Ersatz für eine individuelle Beratung, z. B. bei Haustieren im Haushalt oder besonderen Standortbedingungen.
Die Palmlilie braucht viel Licht und verträgt auch direkte Sonne über weite Teile des Tages gut. An einem hellen Südfenster fühlt sie sich meist deutlich wohler als in einer schattigeren Ecke, wo sie oft schlaksig und dünn nachwächst.
Zwischen den Wassergaben sollte die Erde komplett austrocknen. Der verdickte Stammfuß speichert Wasser, weshalb die Palmlilie wochenlanges Vergessen beim Gießen erstaunlich gut übersteht – deutlich häufiger geht sie an zu viel statt zu wenig Wasser ein.
Während der Wachstumszeit reicht eine Düngergabe alle vier bis sechs Wochen. Umgetopft wird selten, meist erst alle drei Jahre, wenn der Topf sichtbar zu klein geworden ist.
Die schwertförmigen Blätter der Palmlilie laufen in einer festen Spitze aus, die bei Kontakt durchaus unangenehm pieksen kann. Ein Standort mit etwas Abstand zu Laufwegen oder Sitzgelegenheiten erspart hier so manchen Kratzer.
Für Katzen und Hunde gilt die Palmlilie als giftig, enthaltene Saponine können bei Verzehr zu Erbrechen und Magen-Darm-Beschwerden führen. Für Menschen ist sie deutlich unbedenklicher, sofern man sie nicht isst.
Ursprünglich stammt die Palmlilie aus den trockenen Regionen Mexikos und Mittelamerikas, wo sie an Wassermangel und intensive Sonne angepasst ist. Mit der Zeit bildet sie einen verdickten, oft mehrfach verzweigten Stamm, der ihr ein baumartiges, sehr markantes Erscheinungsbild verleiht.
Interaktive Werkzeuge — probier sie aus, die Angaben basieren auf den Steckbrief-Daten dieser Pflanze.
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Die folgenden Angaben gelten für die Pflanzenfamilie „Bäume & Großgrün“ allgemein, nicht ausschließlich für diese Art.
Meist über Kopfstecklinge im Frühjahr; manche Arten (z. B. Ficus) auch über Luftableger bei größeren Pflanzen.
Blattfall ist häufig eine Reaktion auf Standortwechsel oder Zugluft — nach einer Eingewöhnungszeit meist unbedenklich.
Alle 2 Jahre im Frühjahr, bei größeren Exemplaren reicht oft ein Austausch der oberen Substratschicht.
März bis September alle 4 Wochen mit stickstoffbetontem Grünpflanzendünger, im Winter aussetzen.
Mittel, 40–50 % — trockene Heizungsluft im Winter nach Möglichkeit ausgleichen.
Tropische und subtropische Regionen, viele ursprünglich als große Waldbäume.
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