Dieffenbachie

Dieffenbachia seguine

Tafel 15Dieffenbachia seguine

„Dieffenbachie“Familie/Gruppe: Aroide (AronstabgewĂ€chse) — Register-Nr. 015

Ihren umgangssprachlichen Namen „Stummer SchwĂ€tzer“ verdankt die Dieffenbachie einer unangenehmen Eigenschaft: Der Pflanzensaft enthĂ€lt Calciumoxalat-Kristalle, die bei Kontakt mit Mund oder Rachen vorĂŒbergehend zu Sprachschwierigkeiten fĂŒhren können. Die großen, oft cremeweiß oder gelb gemusterten BlĂ€tter machen sie trotzdem zu einer der auffĂ€lligsten Blattschmuckpflanzen fĂŒr helle Zimmerecken. In ihrer mittelamerikanischen Heimat wĂ€chst sie im Unterholz tropischer WĂ€lder und ist an gedĂ€mpftes, aber ausreichendes Licht gewöhnt. Mit der Zeit verliert sie ihre unteren BlĂ€tter und bildet einen sichtbaren, palmenĂ€hnlichen Stamm aus. Wegen der Giftigkeit sollte sie in Haushalten mit kleinen Kindern oder Haustieren mit Bedacht platziert werden.

Licht Hell, keine direkte Sonne
Wasser MĂ€ĂŸig, antrocknen lassen
Temperatur 18–26 °C
ToxizitÀt Stark giftig
Wuchshöhe 60–120 cm
Schwierigkeitsgrad Fortgeschritten

Allgemeiner Richtwert fĂŒr „Dieffenbachie“ (Dieffenbachia seguine) — kein Ersatz fĂŒr eine individuelle Beratung, z. B. bei Haustieren im Haushalt oder besonderen Standortbedingungen.

Standort & Licht

Ein heller Platz ohne direkte Sonneneinstrahlung passt der Dieffenbachie am besten. In der Natur wÀchst sie im Unterholz tropischer WÀlder und ist an gedÀmpftes, aber ausreichendes Licht gewöhnt.

Gießen

Zwischen den Wassergaben darf die obere Erdschicht antrocknen. Zu nasse Bedingungen mag sie ebenso wenig wie komplette Trockenheit.

Der stumme SchwÀtzer

Ihren umgangssprachlichen Namen verdankt die Dieffenbachie einer unangenehmen Eigenschaft: Der Pflanzensaft enthĂ€lt Calciumoxalat-Kristalle, die bei Kontakt mit Mund oder Rachen vorĂŒbergehend zu Sprachschwierigkeiten fĂŒhren können — daher lieber außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren aufstellen.

Wuchsform

Mit der Zeit verliert die Dieffenbachie ihre unteren BlĂ€tter und bildet einen sichtbaren, palmenĂ€hnlichen Stamm aus. Das ist ein natĂŒrlicher Alterungsprozess und kein Zeichen mangelnder Pflege.

Herkunft

UrsprĂŒnglich stammt sie aus Mittelamerika, wo die großen, oft cremeweiß oder gelb gemusterten BlĂ€tter im Schatten grĂ¶ĂŸerer BĂ€ume wachsen.

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Vergleich zur Kategorie

Licht Wasser GrĂ¶ĂŸe Pflege
Dieffenbachie
Ø Aroide

Kommentare, Fragen & Anregungen

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Die folgenden Angaben gelten fĂŒr die Pflanzenfamilie „Aroide (AronstabgewĂ€chse)“ allgemein, nicht ausschließlich fĂŒr diese Art.

Vermehrung

Die meisten Arten lassen sich einfach ĂŒber Stecklinge mit mindestens einem Blattknoten in Wasser oder Erde vermehren.

HĂ€ufige Probleme

Gelbe BlÀtter deuten meist auf zu viel Wasser hin, braune Spitzen auf zu trockene Luft. Spinnmilben und WolllÀuse treten gelegentlich auf.

Umtopfen & Substrat

Alle 1–2 Jahre im FrĂŒhjahr, sobald die Wurzeln den Topf ausfĂŒllen. Lockeres, durchlĂ€ssiges Substrat mit Anteilen von Rinde oder Perlite.

DĂŒngen

MĂ€rz bis September alle 4 Wochen mit einem stickstoffbetonten FlĂŒssigdĂŒnger, im Winter pausieren.

Luftfeuchtigkeit

Hoch, 50–60 % ideal — gelegentlich besprĂŒhen oder auf ein Kiesbett mit Wasser stellen.

Herkunft

Tropische RegenwĂ€lder Mittel- und SĂŒdamerikas sowie SĂŒdostasiens.

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