Howea forsteriana
âKentiapalmeâFamilie/Gruppe: Palmen â Register-Nr. 042
Die Kentiapalme gilt unter Palmenkennern als besonders elegant, dank ihrer weit ĂŒberhĂ€ngenden, dunkelgrĂŒnen Fiederwedel, die selbst in gröĂeren RĂ€umen eine ruhige, gleichmĂ€Ăige Optik erzeugen. UrsprĂŒnglich stammt sie ausschlieĂlich von der kleinen australischen Lord-Howe-Insel, wo sie in freier Natur unter Schutz steht. Bereits im viktorianischen England war sie eine der beliebtesten Zimmerpalmen und schmĂŒckte herrschaftliche WintergĂ€rten. Sie wĂ€chst recht langsam, ist dafĂŒr aber ausgesprochen langlebig und robust gegenĂŒber schwankenden LichtverhĂ€ltnissen. Wegen ihrer ZuverlĂ€ssigkeit gilt sie bis heute als eine der besten Palmenarten fĂŒr die Wohnung.
Allgemeiner Richtwert fĂŒr âKentiapalmeâ (Howea forsteriana) â kein Ersatz fĂŒr eine individuelle Beratung, z. B. bei Haustieren im Haushalt oder besonderen Standortbedingungen.
Die Kentiapalme gehört zu den wenigen Palmenarten, die auch etwas dunklere Standorte noch gut mitmachen, ohne gleich zu kĂŒmmern. Direkte Sonne mag sie aber nicht besonders â ein heller Platz ohne stundenlange pralle Einstrahlung passt am besten.
Gegossen wird, sobald sich die obere Erdschicht trocken anfĂŒhlt, dann aber grĂŒndlich. ĂberschĂŒssiges Wasser im Ăbertopf sollte man nach etwa einer halben Stunde abgieĂen, denn StaunĂ€sse mag sie ĂŒberhaupt nicht und reagiert darauf empfindlich mit braunen Wedelspitzen oder gar faulenden Wurzeln.
Vor allem im Winter, wenn die Heizungsluft trocken wird, zeigen sich bei der Kentiapalme gerne braune Spitzen an den FiederblĂ€ttchen. RegelmĂ€Ăiges BesprĂŒhen oder eine Schale mit Wasser in der NĂ€he helfen, das zumindest abzumildern.
Zwischen MĂ€rz und Oktober reicht eine DĂŒngergabe alle vier Wochen. Umgetopft wird selten, meist erst alle drei bis vier Jahre â die Kentiapalme mag es sogar lieber etwas eng im Topf, als stĂ€ndig ein neues Zuhause zu bekommen.
Kentiapalmen wachsen sehr langsam und werden meist ĂŒber Samen vermehrt, die selbst schon Monate zum Keimen brauchen â das erklĂ€rt, warum gröĂere Exemplare im Handel recht kostspielig sind. Schon im viktorianischen England zierten sie herrschaftliche WintergĂ€rten und galten als Statussymbol.
Die Kentiapalme stammt ausschlieĂlich von der kleinen Lord-Howe-Insel vor der australischen KĂŒste, wo sie mittlerweile unter Naturschutz steht. Fast alle Pflanzen im Handel stammen von dort kontrolliert geernteten Samen.
Interaktive Werkzeuge â probier sie aus, die Angaben basieren auf den Steckbrief-Daten dieser Pflanze.
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GleichmĂ€Ăig feucht, StaunĂ€sse vermeiden
Hell bis halbschattig
Unbedenklich
In der Regel 150â250 cm.
Der Schwierigkeitsgrad wird als âFortgeschrittenâ eingeschĂ€tzt.
Im Zimmer meist nur ĂŒber Samen möglich (langwierig); horstbildende Arten lassen sich beim Umtopfen teilen.
Die folgenden Angaben gelten fĂŒr die Pflanzenfamilie âPalmenâ allgemein, nicht ausschlieĂlich fĂŒr diese Art.
Im Zimmer meist nur ĂŒber Samen möglich (langwierig); horstbildende Arten lassen sich beim Umtopfen teilen.
Braune Blattspitzen entstehen meist durch zu trockene Luft, gelbe Wedel durch NĂ€hrstoffmangel oder einen zu dunklen Standort.
Alle 2â3 Jahre im FrĂŒhjahr, nur wenn die Wurzeln sichtbar aus dem Topf wachsen. DurchlĂ€ssiges, humoses Substrat.
MĂ€rz bis Oktober alle 4 Wochen mit speziellem PalmendĂŒnger, im Winter reduzieren oder aussetzen.
Mittel bis hoch, 40â50 % â regelmĂ€Ăiges BesprĂŒhen beugt braunen Spitzen vor.
Tropische und subtropische Regionen weltweit.
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