Kentiapalme

Howea forsteriana

Tafel 42Howea forsteriana
Kentiapalme (Howea forsteriana)

„Kentiapalme“Familie/Gruppe: Palmen — Register-Nr. 042

Die Kentiapalme gilt unter Palmenkennern als besonders elegant, dank ihrer weit ĂŒberhĂ€ngenden, dunkelgrĂŒnen Fiederwedel, die selbst in grĂ¶ĂŸeren RĂ€umen eine ruhige, gleichmĂ€ĂŸige Optik erzeugen. UrsprĂŒnglich stammt sie ausschließlich von der kleinen australischen Lord-Howe-Insel, wo sie in freier Natur unter Schutz steht. Bereits im viktorianischen England war sie eine der beliebtesten Zimmerpalmen und schmĂŒckte herrschaftliche WintergĂ€rten. Sie wĂ€chst recht langsam, ist dafĂŒr aber ausgesprochen langlebig und robust gegenĂŒber schwankenden LichtverhĂ€ltnissen. Wegen ihrer ZuverlĂ€ssigkeit gilt sie bis heute als eine der besten Palmenarten fĂŒr die Wohnung.

Licht Hell bis halbschattig
Wasser GleichmĂ€ĂŸig feucht, StaunĂ€sse vermeiden
Temperatur 18–24 °C
ToxizitÀt Unbedenklich
Wuchshöhe 150–250 cm
Schwierigkeitsgrad Fortgeschritten

Allgemeiner Richtwert fĂŒr „Kentiapalme“ (Howea forsteriana) — kein Ersatz fĂŒr eine individuelle Beratung, z. B. bei Haustieren im Haushalt oder besonderen Standortbedingungen.

Standort & Licht

Die Kentiapalme gehört zu den wenigen Palmenarten, die auch etwas dunklere Standorte noch gut mitmachen, ohne gleich zu kĂŒmmern. Direkte Sonne mag sie aber nicht besonders – ein heller Platz ohne stundenlange pralle Einstrahlung passt am besten.

Gießen

Gegossen wird, sobald sich die obere Erdschicht trocken anfĂŒhlt, dann aber grĂŒndlich. ÜberschĂŒssiges Wasser im Übertopf sollte man nach etwa einer halben Stunde abgießen, denn StaunĂ€sse mag sie ĂŒberhaupt nicht und reagiert darauf empfindlich mit braunen Wedelspitzen oder gar faulenden Wurzeln.

Luftfeuchtigkeit

Vor allem im Winter, wenn die Heizungsluft trocken wird, zeigen sich bei der Kentiapalme gerne braune Spitzen an den FiederblĂ€ttchen. RegelmĂ€ĂŸiges BesprĂŒhen oder eine Schale mit Wasser in der NĂ€he helfen, das zumindest abzumildern.

DĂŒngen und Umtopfen

Zwischen MĂ€rz und Oktober reicht eine DĂŒngergabe alle vier Wochen. Umgetopft wird selten, meist erst alle drei bis vier Jahre – die Kentiapalme mag es sogar lieber etwas eng im Topf, als stĂ€ndig ein neues Zuhause zu bekommen.

Warum sie so teuer und beliebt zugleich ist

Kentiapalmen wachsen sehr langsam und werden meist ĂŒber Samen vermehrt, die selbst schon Monate zum Keimen brauchen – das erklĂ€rt, warum grĂ¶ĂŸere Exemplare im Handel recht kostspielig sind. Schon im viktorianischen England zierten sie herrschaftliche WintergĂ€rten und galten als Statussymbol.

Herkunft

Die Kentiapalme stammt ausschließlich von der kleinen Lord-Howe-Insel vor der australischen KĂŒste, wo sie mittlerweile unter Naturschutz steht. Fast alle Pflanzen im Handel stammen von dort kontrolliert geernteten Samen.

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Vergleich zur Kategorie

Licht Wasser GrĂ¶ĂŸe Pflege
Kentiapalme
Ø Palmen

Kommentare, Fragen & Anregungen

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HĂ€ufig gestellte Fragen zu Kentiapalme

Wie oft muss ich Kentiapalme gießen?

GleichmĂ€ĂŸig feucht, StaunĂ€sse vermeiden

Wie viel Licht braucht Kentiapalme?

Hell bis halbschattig

Ist Kentiapalme giftig fĂŒr Katzen und Hunde?

Unbedenklich

Wie groß wird Kentiapalme in der Zimmerkultur?

In der Regel 150–250 cm.

Ist Kentiapalme fĂŒr AnfĂ€nger geeignet?

Der Schwierigkeitsgrad wird als „Fortgeschritten“ eingeschĂ€tzt.

Wie vermehre ich Kentiapalme?

Im Zimmer meist nur ĂŒber Samen möglich (langwierig); horstbildende Arten lassen sich beim Umtopfen teilen.

Die folgenden Angaben gelten fĂŒr die Pflanzenfamilie „Palmen“ allgemein, nicht ausschließlich fĂŒr diese Art.

Vermehrung

Im Zimmer meist nur ĂŒber Samen möglich (langwierig); horstbildende Arten lassen sich beim Umtopfen teilen.

HĂ€ufige Probleme

Braune Blattspitzen entstehen meist durch zu trockene Luft, gelbe Wedel durch NĂ€hrstoffmangel oder einen zu dunklen Standort.

Umtopfen & Substrat

Alle 2–3 Jahre im FrĂŒhjahr, nur wenn die Wurzeln sichtbar aus dem Topf wachsen. DurchlĂ€ssiges, humoses Substrat.

DĂŒngen

MĂ€rz bis Oktober alle 4 Wochen mit speziellem PalmendĂŒnger, im Winter reduzieren oder aussetzen.

Luftfeuchtigkeit

Mittel bis hoch, 40–50 % — regelmĂ€ĂŸiges BesprĂŒhen beugt braunen Spitzen vor.

Herkunft

Tropische und subtropische Regionen weltweit.

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