Philodendron hederaceum
âHerzblatt-PhilodendronâFamilie/Gruppe: Aroide (AronstabgewĂ€chse) â Register-Nr. 003
Diese Rankpflanze zĂ€hlt zu den am lĂ€ngsten in Kultur befindlichen Zimmerpflanzen ĂŒberhaupt und war schon in den Wohnzimmern der 1970er-Jahre verbreitet. Die glĂ€nzenden, herzförmigen BlĂ€tter sitzen an dĂŒnnen, biegsamen Trieben, die sich sowohl hoch- als auch herunterranken lassen. In ihrer mittelamerikanischen Heimat wĂ€chst sie am Waldboden und an BaumstĂ€mmen empor, immer auf der Suche nach mehr Licht. Bemerkenswert ist ihre AnpassungsfĂ€higkeit: Sie gedeiht sowohl an halbschattigen als auch helleren Standorten und verzeiht auch mal eine vergessene GieĂrunde. Gerade deshalb gilt sie bis heute als eine der unkompliziertesten Einsteigerpflanzen.
Allgemeiner Richtwert fĂŒr âHerzblatt-Philodendronâ (Philodendron hederaceum) â kein Ersatz fĂŒr eine individuelle Beratung, z. B. bei Haustieren im Haushalt oder besonderen Standortbedingungen.
Kaum eine Rankpflanze ist beim Licht so anpassungsfÀhig wie der Herzblatt-Philodendron. Er wÀchst an einem hellen Fenster genauso wie in einer halbschattigen Ecke weiter hinten im Raum, nur eben unterschiedlich schnell.
Zwischen den Wassergaben darf die Erde ruhig antrocknen. Der Herzblatt-Philodendron verzeiht gelegentliches Vergessen deutlich besser als zu hĂ€ufiges GieĂen, das schnell zu welken, gelben BlĂ€ttern fĂŒhrt.
Ob hĂ€ngend in einer Ampel oder kletternd an einer StĂŒtze â beides funktioniert gut. Schon seit den 1970er-Jahren gehört er zu den Klassikern unter den Zimmerpflanzen, gerade weil er sich so vielseitig einsetzen lĂ€sst.
Ein Trieb mit ein paar BlÀttern reicht zur Vermehrung schon aus, einfach ins Wasserglas gestellt bewurzelt er zuverlÀssig innerhalb weniger Wochen.
UrsprĂŒnglich stammt er aus den WĂ€ldern Mittelamerikas, wo er am Waldboden beginnt und sich dann an BaumstĂ€mmen nach oben arbeitet, immer auf der Suche nach mehr Licht.
Interaktive Werkzeuge â probier sie aus, die Angaben basieren auf den Steckbrief-Daten dieser Pflanze.
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Die folgenden Angaben gelten fĂŒr die Pflanzenfamilie âAroide (AronstabgewĂ€chse)â allgemein, nicht ausschlieĂlich fĂŒr diese Art.
Die meisten Arten lassen sich einfach ĂŒber Stecklinge mit mindestens einem Blattknoten in Wasser oder Erde vermehren.
Gelbe BlÀtter deuten meist auf zu viel Wasser hin, braune Spitzen auf zu trockene Luft. Spinnmilben und WolllÀuse treten gelegentlich auf.
Alle 1â2 Jahre im FrĂŒhjahr, sobald die Wurzeln den Topf ausfĂŒllen. Lockeres, durchlĂ€ssiges Substrat mit Anteilen von Rinde oder Perlite.
MĂ€rz bis September alle 4 Wochen mit einem stickstoffbetonten FlĂŒssigdĂŒnger, im Winter pausieren.
Hoch, 50â60 % ideal â gelegentlich besprĂŒhen oder auf ein Kiesbett mit Wasser stellen.
Tropische RegenwĂ€lder Mittel- und SĂŒdamerikas sowie SĂŒdostasiens.
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