Kleine Flamingoblume

Anthurium scherzerianum

Tafel 76Anthurium scherzerianum

„Kleine Flamingoblume“Familie/Gruppe: Blühpflanzen — Register-Nr. 076

Die Kleine Flamingoblume ist eng mit der bekannteren Flamingoblume verwandt, bleibt aber insgesamt kompakter und zeigt ein charakteristisch gekräuseltes, spiralig gedrehtes Blütenkölbchen. Ursprünglich aus den Bergwäldern Costa Ricas stammend, wächst sie dort oft epiphytisch auf Bäumen statt im Erdboden verwurzelt. Ihre glänzend roten bis orangefarbenen Hochblätter dienen, wie bei allen Anthurien, dem Schutz der eigentlichen, unscheinbaren Blüte am Kolben. Sie blüht bei guter Pflege über viele Monate hinweg und gehört damit zu den dankbarsten Dauerblühern fürs Zimmer. Wegen ihrer kompakteren Größe eignet sie sich besonders gut für kleinere Fensterbänke.

Licht Hell, keine direkte Sonne
Wasser Mäßig, hohe Luftfeuchte
Temperatur 18–24 °C
Toxizität Giftig
Wuchshöhe 30–40 cm
Schwierigkeitsgrad Fortgeschritten

Allgemeiner Richtwert für „Kleine Flamingoblume“ (Anthurium scherzerianum) — kein Ersatz für eine individuelle Beratung, z. B. bei Haustieren im Haushalt oder besonderen Standortbedingungen.

Standort & Licht

Ein heller Standort ohne direkte Sonne passt der Kleinen Flamingoblume gut.

Gießen und Luftfeuchtigkeit

Gleichmäßige Feuchtigkeit und hohe Luftfeuchtigkeit lassen sie am kräftigsten blühen.

Das gedrehte Blütenkölbchen

Anders als die bekanntere Flamingoblume bleibt sie insgesamt kompakter und zeigt ein charakteristisch gekräuseltes, spiralig gedrehtes Blütenkölbchen.

Herkunft

Ursprünglich aus den Bergwäldern Costa Ricas stammend, wächst sie dort oft epiphytisch auf Bäumen.

Pflegecheck für Kleine Flamingoblume

Interaktive Werkzeuge — probier sie aus, die Angaben basieren auf den Steckbrief-Daten dieser Pflanze.

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Vergleich zur Kategorie

Licht Wasser Größe Pflege
Kleine Flamingoblume
Ø Blühpflanzen

Kommentare, Fragen & Anregungen

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Die folgenden Angaben gelten für die Pflanzenfamilie „Blühpflanzen“ allgemein, nicht ausschließlich für diese Art.

Vermehrung

Je nach Art über Stecklinge, Blattstecklinge oder Teilung — am zuverlässigsten direkt nach der Blüte.

Häufige Probleme

Blütenausfall entsteht meist durch zu wenig Licht oder eine fehlende Ruhephase; Blattflecken oft durch Gießwasser auf den Blättern.

Umtopfen & Substrat

Jährlich nach der Blüte, in nährstoffreiches, durchlässiges Substrat mit etwas Kompostanteil.

Düngen

Während der Wachstums- und Blütezeit alle 2–4 Wochen mit einem kaliumbetonten Blühpflanzendünger.

Luftfeuchtigkeit

Mittel, 40–50 % — je nach Art unterschiedlich, tropische Blüher mögen es feuchter.

Herkunft

Je nach Art unterschiedlich, viele aus subtropischen bis tropischen Regionen.

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