Hoya carnosa
âPorzellanblumeâFamilie/Gruppe: BlĂŒhpflanzen â Register-Nr. 079
Die Porzellanblume trĂ€gt ihren Namen wegen der wachsartigen, fast wie aus Porzellan gegossen wirkenden BlĂŒten, die sich in sternförmigen Dolden an den Ranktrieben bilden. UrsprĂŒnglich aus Ostasien und Australien stammend, wĂ€chst sie dort epiphytisch an BĂ€umen und rankt sich dabei ĂŒber weite Strecken empor. Bemerkenswert ist, dass sie an genau denselben Stellen der Triebe erneut blĂŒht, weshalb verblĂŒhte BlĂŒtenstiele nicht abgeschnitten werden sollten. Ihre dickfleischigen, wachsartigen BlĂ€tter speichern Wasser, weshalb sie Ă€hnlich wie eine Sukkulente eher sparsam gegossen werden sollte. Bei guter Pflege und viel Geduld entwickelt sie sich zu einer der langlebigsten und duftendsten Rankpflanzen fĂŒrs Zimmer.
Allgemeiner Richtwert fĂŒr âPorzellanblumeâ (Hoya carnosa) â kein Ersatz fĂŒr eine individuelle Beratung, z. B. bei Haustieren im Haushalt oder besonderen Standortbedingungen.
Die Porzellanblume vertrĂ€gt deutlich mehr direkte Sonne als die meisten anderen blĂŒhenden Zimmerpflanzen, ein helles SĂŒd- oder Westfenster passt ihr oft richtig gut. Zu dunkel gestellt, wĂ€chst sie zwar noch, blĂŒht dann aber selten bis gar nicht.
Ihre dickfleischigen, wachsartigen BlĂ€tter speichern Wasser, weshalb zwischen den Gaben die Erde ruhig antrocknen darf. Zu hĂ€ufiges GieĂen fĂŒhrt eher zu Problemen als gelegentliches Vergessen.
Ein Detail, das viele nicht wissen und das schon so manche BlĂŒte gekostet hat: Die Porzellanblume blĂŒht immer wieder an denselben Stellen ihrer Triebe. Verwelkte BlĂŒtenstiele sollten deshalb keinesfalls abgeschnitten werden, sonst blĂŒht sie an dieser Stelle nie wieder.
Von MĂ€rz bis September reicht eine DĂŒngergabe alle vier Wochen mit einem normalen BlĂŒhpflanzendĂŒnger.
Als kletternde Pflanze profitiert die Porzellanblume von einer Rankhilfe, etwa einem Kreisbogen oder einer Moosstange, an der sich die langen Triebe hochwinden können. Mit der Zeit werden die Triebe recht lang, weshalb sich ein gröĂerer, fester Rankstab schon frĂŒh lohnt.
UrsprĂŒnglich stammt die Porzellanblume aus Ostasien und Australien, wo sie epiphytisch an BĂ€umen rankt. Ihren Namen verdankt sie den wachsartigen, fast wie aus Porzellan gegossen wirkenden BlĂŒten, die zudem einen angenehm sĂŒĂlichen Duft verströmen.
Interaktive Werkzeuge â probier sie aus, die Angaben basieren auf den Steckbrief-Daten dieser Pflanze.
â Monat anklicken
Sparsam, austrocknen lassen
Hell, etwas direkte Sonne vertrÀglich
Unbedenklich
In der Regel 100â200 cm, rankend.
Der Schwierigkeitsgrad wird als âAnfĂ€ngerâ eingeschĂ€tzt.
Je nach Art ĂŒber Stecklinge, Blattstecklinge oder Teilung â am zuverlĂ€ssigsten direkt nach der BlĂŒte.
Die folgenden Angaben gelten fĂŒr die Pflanzenfamilie âBlĂŒhpflanzenâ allgemein, nicht ausschlieĂlich fĂŒr diese Art.
Je nach Art ĂŒber Stecklinge, Blattstecklinge oder Teilung â am zuverlĂ€ssigsten direkt nach der BlĂŒte.
BlĂŒtenausfall entsteht meist durch zu wenig Licht oder eine fehlende Ruhephase; Blattflecken oft durch GieĂwasser auf den BlĂ€ttern.
JĂ€hrlich nach der BlĂŒte, in nĂ€hrstoffreiches, durchlĂ€ssiges Substrat mit etwas Kompostanteil.
WĂ€hrend der Wachstums- und BlĂŒtezeit alle 2â4 Wochen mit einem kaliumbetonten BlĂŒhpflanzendĂŒnger.
Mittel, 40â50 % â je nach Art unterschiedlich, tropische BlĂŒher mögen es feuchter.
Je nach Art unterschiedlich, viele aus subtropischen bis tropischen Regionen.
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