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Clivia miniata
„Riemenblatt“Familie/Gruppe: Blühpflanzen — Register-Nr. 081
Das Riemenblatt bildet aus einem dicken Rhizom lange, dunkelgrüne, riemenartige Blätter, aus deren Mitte im zeitigen Frühjahr ein Stiel mit leuchtend orangen Blütendolden emporwächst. Ursprünglich aus den Wäldern Südafrikas stammend, benötigt sie für eine zuverlässige Blüte eine kühle, trockenere Ruhephase im Winter bei Temperaturen um 12 bis 15 Grad. Ohne diese Ruhephase blüht sie oft gar nicht oder nur spärlich, was sie von vielen anderen Blühpflanzen unterscheidet. Einmal etabliert, kann sie über Jahrzehnte im selben Topf verbleiben und wird sogar von Umtopfen eher gestört als gefördert. Wegen ihrer Langlebigkeit wird sie oft über Generationen als Familienpflanze weitergegeben.
Allgemeiner Richtwert für „Riemenblatt“ (Clivia miniata) — kein Ersatz für eine individuelle Beratung, z. B. bei Haustieren im Haushalt oder besonderen Standortbedingungen.
Die folgenden Angaben gelten für die Pflanzenfamilie „Blühpflanzen“ allgemein, nicht ausschließlich für diese Art.
Je nach Art über Stecklinge, Blattstecklinge oder Teilung — am zuverlässigsten direkt nach der Blüte.
Blütenausfall entsteht meist durch zu wenig Licht oder eine fehlende Ruhephase; Blattflecken oft durch Gießwasser auf den Blättern.
Jährlich nach der Blüte, in nährstoffreiches, durchlässiges Substrat mit etwas Kompostanteil.
Während der Wachstums- und Blütezeit alle 2–4 Wochen mit einem kaliumbetonten Blühpflanzendünger.
Mittel, 40–50 % — je nach Art unterschiedlich, tropische Blüher mögen es feuchter.
Je nach Art unterschiedlich, viele aus subtropischen bis tropischen Regionen.
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