Nadelpalme

Rhapidophyllum hystrix

Tafel 58Rhapidophyllum hystrix

„Nadelpalme“Familie/Gruppe: Palmen — Register-Nr. 058

Die Nadelpalme verdankt ihren Namen den langen, nadelartigen Dornen, die dicht an ihrem Stamm sitzen und sie deutlich von anderen Fächerpalmen unterscheiden. Ursprünglich aus den Sumpfwäldern des Südostens der USA stammend, zählt sie zu den kältetolerantesten Palmenarten überhaupt und verträgt sogar Frost. Sie wächst sehr langsam und bildet mit der Zeit buschige, mehrstämmige Horste aus fächerförmigen Blättern. Anders als viele andere Palmen verträgt sie auch schattigere Standorte gut, da sie in ihrer Heimat im Unterholz größerer Bäume wächst. Wegen ihrer Winterhärte wird sie zunehmend auch als Kübelpflanze für kühlere, geschützte Standorte im Freien geschätzt.

Licht Halbschatten bis hell
Wasser Gleichmäßig feucht
Temperatur 5–24 °C, sehr winterhart
Toxizität Unbedenklich
Wuchshöhe 60–150 cm
Schwierigkeitsgrad Fortgeschritten

Allgemeiner Richtwert für „Nadelpalme“ (Rhapidophyllum hystrix) — kein Ersatz für eine individuelle Beratung, z. B. bei Haustieren im Haushalt oder besonderen Standortbedingungen.

Standort & Licht

Anders als viele andere Palmen verträgt die Nadelpalme auch schattigere Standorte gut.

Gießen

Die Erde sollte gleichmäßig feucht gehalten werden.

Vorsicht beim Anfassen

Lange, nadelartige Dornen sitzen dicht an ihrem Stamm und unterscheiden sie deutlich von anderen Fächerpalmen — beim Umtopfen ist Vorsicht geboten.

Herkunft

Ursprünglich aus den Sumpfwäldern des Südostens der USA stammend, zählt sie zu den kältetolerantesten Palmenarten überhaupt.

Pflegecheck für Nadelpalme

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Vergleich zur Kategorie

Licht Wasser Größe Pflege
Nadelpalme
Ø Palmen

Kommentare, Fragen & Anregungen

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Die folgenden Angaben gelten für die Pflanzenfamilie „Palmen“ allgemein, nicht ausschließlich für diese Art.

Vermehrung

Im Zimmer meist nur über Samen möglich (langwierig); horstbildende Arten lassen sich beim Umtopfen teilen.

Häufige Probleme

Braune Blattspitzen entstehen meist durch zu trockene Luft, gelbe Wedel durch Nährstoffmangel oder einen zu dunklen Standort.

Umtopfen & Substrat

Alle 2–3 Jahre im Frühjahr, nur wenn die Wurzeln sichtbar aus dem Topf wachsen. Durchlässiges, humoses Substrat.

Düngen

März bis Oktober alle 4 Wochen mit speziellem Palmendünger, im Winter reduzieren oder aussetzen.

Luftfeuchtigkeit

Mittel bis hoch, 40–50 % — regelmäßiges Besprühen beugt braunen Spitzen vor.

Herkunft

Tropische und subtropische Regionen weltweit.

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