Caladium bicolor
âBuntwurzâFamilie/Gruppe: Aroide (AronstabgewĂ€chse) â Register-Nr. 017
Der Kolbenfaden gehört zu den wenigen Zimmerpflanzen, die auch an fast fensterlosen Standorten noch zufriedenstellend wachsen, was ihn zu einem Klassiker fĂŒr BĂŒroflure und Empfangsbereiche macht. Die lĂ€nglichen BlĂ€tter sind je nach Sorte grĂŒn, silbrig gemustert oder sogar rötlich gefĂ€rbt, wodurch sich die Farbpalette deutlich von anderen Aroiden abhebt. In seiner sĂŒdostasiatischen Heimat wĂ€chst er im dichten Schatten des Regenwald-Unterholzes, was seine hohe SchattenvertrĂ€glichkeit erklĂ€rt. Sein Wuchs bleibt buschig und kompakt, sodass er selten eine Rankhilfe benötigt. Wegen seiner GenĂŒgsamkeit zĂ€hlt er zu den unkompliziertesten Pflanzen fĂŒr dunklere RĂ€ume.
Allgemeiner Richtwert fĂŒr âBuntwurzâ (Caladium bicolor) â kein Ersatz fĂŒr eine individuelle Beratung, z. B. bei Haustieren im Haushalt oder besonderen Standortbedingungen.
Die Buntwurz mag es hell, aber ohne direkte Sonne, die ihre papierdĂŒnnen BlĂ€tter schnell verbrennen lĂ€sst.
WĂ€hrend der Wachstumsphase im Sommer braucht sie gleichmĂ€Ăige Feuchtigkeit. Zieht sie sich im Herbst zurĂŒck, wird deutlich weniger gegossen, bis die Knolle fast trocken ĂŒberwintert.
Anders als die meisten Zimmerpflanzen zieht sich die Buntwurz im Herbst komplett zurĂŒck und verliert dabei alle BlĂ€tter â ein natĂŒrlicher RĂŒckzug, kein Absterben. Aus der ruhenden Knolle treibt sie im FrĂŒhjahr zuverlĂ€ssig wieder aus.
WĂ€hrend der Wachstumszeit profitiert sie deutlich von hoher Luftfeuchtigkeit, die ihre Blattpracht in vollen Farben zur Geltung bringt.
UrsprĂŒnglich stammt sie aus SĂŒdamerika, wo sie im feuchten Schatten tropischer WĂ€lder wĂ€chst.
Interaktive Werkzeuge â probier sie aus, die Angaben basieren auf den Steckbrief-Daten dieser Pflanze.
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Die folgenden Angaben gelten fĂŒr die Pflanzenfamilie âAroide (AronstabgewĂ€chse)â allgemein, nicht ausschlieĂlich fĂŒr diese Art.
Die meisten Arten lassen sich einfach ĂŒber Stecklinge mit mindestens einem Blattknoten in Wasser oder Erde vermehren.
Gelbe BlÀtter deuten meist auf zu viel Wasser hin, braune Spitzen auf zu trockene Luft. Spinnmilben und WolllÀuse treten gelegentlich auf.
Alle 1â2 Jahre im FrĂŒhjahr, sobald die Wurzeln den Topf ausfĂŒllen. Lockeres, durchlĂ€ssiges Substrat mit Anteilen von Rinde oder Perlite.
MĂ€rz bis September alle 4 Wochen mit einem stickstoffbetonten FlĂŒssigdĂŒnger, im Winter pausieren.
Hoch, 50â60 % ideal â gelegentlich besprĂŒhen oder auf ein Kiesbett mit Wasser stellen.
Tropische RegenwĂ€lder Mittel- und SĂŒdamerikas sowie SĂŒdostasiens.
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