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Hyophorbe lagenicaulis
âFlaschenpalmeâFamilie/Gruppe: Palmen â Register-Nr. 056
Die Flaschenpalme trĂ€gt ihren Namen zu Recht: Ihr auffĂ€llig bauchiger, flaschenförmiger Stammansatz speichert Wasser und NĂ€hrstoffe fĂŒr Trockenperioden. Auch sie stammt von den Maskarenen-Inseln und gilt dort in freier Natur mittlerweile als vom Aussterben bedroht. Sie wĂ€chst sehr langsam und bleibt dadurch ĂŒber viele Jahre eine relativ kompakte, aber Ă€uĂerst dekorative KĂŒbelpflanze. Wegen des wassergefĂŒllten Stammes vertrĂ€gt sie kurze Trockenperioden gut, reagiert aber empfindlich auf zu viel NĂ€sse im Substrat. Wegen ihrer markanten Form und Seltenheit ist sie eine der begehrtesten Sammlerpalmen ĂŒberhaupt.
Allgemeiner Richtwert fĂŒr âFlaschenpalmeâ (Hyophorbe lagenicaulis) â kein Ersatz fĂŒr eine individuelle Beratung, z. B. bei Haustieren im Haushalt oder besonderen Standortbedingungen.
Die folgenden Angaben gelten fĂŒr die Pflanzenfamilie âPalmenâ allgemein, nicht ausschlieĂlich fĂŒr diese Art.
Im Zimmer meist nur ĂŒber Samen möglich (langwierig); horstbildende Arten lassen sich beim Umtopfen teilen.
Braune Blattspitzen entstehen meist durch zu trockene Luft, gelbe Wedel durch NĂ€hrstoffmangel oder einen zu dunklen Standort.
Alle 2â3 Jahre im FrĂŒhjahr, nur wenn die Wurzeln sichtbar aus dem Topf wachsen. DurchlĂ€ssiges, humoses Substrat.
MĂ€rz bis Oktober alle 4 Wochen mit speziellem PalmendĂŒnger, im Winter reduzieren oder aussetzen.
Mittel bis hoch, 40â50 % â regelmĂ€Ăiges BesprĂŒhen beugt braunen Spitzen vor.
Tropische und subtropische Regionen weltweit.
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