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Camellia japonica
„Kamelie“Familie/Gruppe: Blühpflanzen — Register-Nr. 090
Die Kamelie besticht mit ihren großen, rosenartigen Blüten, die in der kühleren Jahreszeit erscheinen, wenn die meisten anderen Pflanzen Blühpause haben. Ursprünglich aus Ostasien stammend, wird sie dort seit Jahrhunderten kultiviert und gilt in Japan traditionell als bedeutende Zierpflanze. Sie bevorzugt kühle, helle Standorte um 10 bis 15 Grad und reagiert auf zu warme, trockene Zimmerluft häufig mit dem Abwurf von Knospen. Wie die Gardenie mag sie kalkarmes Gießwasser und einen leicht sauren Boden. Wegen ihrer Vorliebe für kühlere Temperaturen eignet sie sich besonders gut für unbeheizte Wintergärten oder kühle Treppenhäuser.
Allgemeiner Richtwert für „Kamelie“ (Camellia japonica) — kein Ersatz für eine individuelle Beratung, z. B. bei Haustieren im Haushalt oder besonderen Standortbedingungen.
Die folgenden Angaben gelten für die Pflanzenfamilie „Blühpflanzen“ allgemein, nicht ausschließlich für diese Art.
Je nach Art über Stecklinge, Blattstecklinge oder Teilung — am zuverlässigsten direkt nach der Blüte.
Blütenausfall entsteht meist durch zu wenig Licht oder eine fehlende Ruhephase; Blattflecken oft durch Gießwasser auf den Blättern.
Jährlich nach der Blüte, in nährstoffreiches, durchlässiges Substrat mit etwas Kompostanteil.
Während der Wachstums- und Blütezeit alle 2–4 Wochen mit einem kaliumbetonten Blühpflanzendünger.
Mittel, 40–50 % — je nach Art unterschiedlich, tropische Blüher mögen es feuchter.
Je nach Art unterschiedlich, viele aus subtropischen bis tropischen Regionen.
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