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Arenga pinnata
„Zuckerpalme“Familie/Gruppe: Palmen — Register-Nr. 060
Die Zuckerpalme wird in ihrer südostasiatischen Heimat traditionell angezapft, um aus dem austretenden Blütensaft Palmzucker und das Getränk Tuba herzustellen. Sie bildet imposante, dunkelgrüne Fiederwedel an einem dicken, faserig behaarten Stamm. Der Kontakt mit dem Fruchtfleisch und -saft kann bei empfindlicher Haut zu Reizungen führen, weshalb beim Umgang mit reifen Früchten Vorsicht geboten ist. Im Zimmer benötigt sie viel Wärme, gleichmäßige Feuchtigkeit und wächst dabei recht zügig heran. Wegen ihrer beachtlichen Endgröße eignet sie sich nur für sehr großzügige, helle Räume oder Wintergärten.
Allgemeiner Richtwert für „Zuckerpalme“ (Arenga pinnata) — kein Ersatz für eine individuelle Beratung, z. B. bei Haustieren im Haushalt oder besonderen Standortbedingungen.
Die folgenden Angaben gelten für die Pflanzenfamilie „Palmen“ allgemein, nicht ausschließlich für diese Art.
Im Zimmer meist nur über Samen möglich (langwierig); horstbildende Arten lassen sich beim Umtopfen teilen.
Braune Blattspitzen entstehen meist durch zu trockene Luft, gelbe Wedel durch Nährstoffmangel oder einen zu dunklen Standort.
Alle 2–3 Jahre im Frühjahr, nur wenn die Wurzeln sichtbar aus dem Topf wachsen. Durchlässiges, humoses Substrat.
März bis Oktober alle 4 Wochen mit speziellem Palmendünger, im Winter reduzieren oder aussetzen.
Mittel bis hoch, 40–50 % — regelmäßiges Besprühen beugt braunen Spitzen vor.
Tropische und subtropische Regionen weltweit.
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