Zuckerpalme

Arenga pinnata

Tafel 60Arenga pinnata

„Zuckerpalme“Familie/Gruppe: Palmen — Register-Nr. 060

Die Zuckerpalme wird in ihrer südostasiatischen Heimat traditionell angezapft, um aus dem austretenden Blütensaft Palmzucker und das Getränk Tuba herzustellen. Sie bildet imposante, dunkelgrüne Fiederwedel an einem dicken, faserig behaarten Stamm. Der Kontakt mit dem Fruchtfleisch und -saft kann bei empfindlicher Haut zu Reizungen führen, weshalb beim Umgang mit reifen Früchten Vorsicht geboten ist. Im Zimmer benötigt sie viel Wärme, gleichmäßige Feuchtigkeit und wächst dabei recht zügig heran. Wegen ihrer beachtlichen Endgröße eignet sie sich nur für sehr großzügige, helle Räume oder Wintergärten.

Licht Halbschatten bis hell
Wasser Gleichmäßig feucht
Temperatur 20–28 °C
Toxizität Fruchtsaft/Pflanzensaft reizend
Wuchshöhe 150–250 cm
Schwierigkeitsgrad Profi

Allgemeiner Richtwert für „Zuckerpalme“ (Arenga pinnata) — kein Ersatz für eine individuelle Beratung, z. B. bei Haustieren im Haushalt oder besonderen Standortbedingungen.

Kommentare, Fragen & Anregungen

Noch keine Kommentare — sei die/der Erste!

Die folgenden Angaben gelten für die Pflanzenfamilie „Palmen“ allgemein, nicht ausschließlich für diese Art.

Vermehrung

Im Zimmer meist nur über Samen möglich (langwierig); horstbildende Arten lassen sich beim Umtopfen teilen.

Häufige Probleme

Braune Blattspitzen entstehen meist durch zu trockene Luft, gelbe Wedel durch Nährstoffmangel oder einen zu dunklen Standort.

Umtopfen & Substrat

Alle 2–3 Jahre im Frühjahr, nur wenn die Wurzeln sichtbar aus dem Topf wachsen. Durchlässiges, humoses Substrat.

Düngen

März bis Oktober alle 4 Wochen mit speziellem Palmendünger, im Winter reduzieren oder aussetzen.

Luftfeuchtigkeit

Mittel bis hoch, 40–50 % — regelmäßiges Besprühen beugt braunen Spitzen vor.

Herkunft

Tropische und subtropische Regionen weltweit.

← Zurück zur Startseite
Finder