Geleepalme

Butia capitata

Tafel 65Butia capitata

„Geleepalme“Familie/Gruppe: Palmen — Register-Nr. 065

Die Geleepalme trägt ihren Namen wegen ihrer essbaren, aprikosenartigen Früchte, aus denen in ihrer südamerikanischen Heimat traditionell Gelee und Marmelade hergestellt werden. Ihre charakteristisch bogig überhängenden, graugrünen Fiederwedel verleihen ihr ein unverwechselbares, leicht struppiges Erscheinungsbild. Sie zählt zu den kältetoleranteren Palmenarten und verträgt leichte Fröste, wodurch sie sich auch für geschützte Standorte im Freien eignet. Als Kübelpflanze wächst sie recht langsam, ist dafür aber sehr genügsam und robust. Wegen ihrer Winterhärte und der interessanten Fruchtnutzung ist sie bei Palmensammlern eine geschätzte Ergänzung zur Sammlung.

Licht Hell bis sonnig
Wasser Mäßig, antrocknen lassen
Temperatur 10–26 °C, winterhärter als viele andere Palmen
Toxizität Früchte essbar
Wuchshöhe 100–200 cm
Schwierigkeitsgrad Fortgeschritten

Allgemeiner Richtwert für „Geleepalme“ (Butia capitata) — kein Ersatz für eine individuelle Beratung, z. B. bei Haustieren im Haushalt oder besonderen Standortbedingungen.

Standort & Licht

Die Geleepalme verträgt leichte Fröste und zählt zu den kältetoleranteren Palmenarten.

Gießen

Zwischen den Wassergaben darf die Erde antrocknen.

Essbare Früchte

Ihre essbaren, aprikosenartigen Früchte werden in ihrer südamerikanischen Heimat traditionell zu Gelee und Marmelade verarbeitet.

Herkunft

Ursprünglich aus Südamerika stammend, wächst sie mit charakteristisch bogig überhängenden, graugrünen Fiederwedeln.

Pflegecheck für Geleepalme

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Vergleich zur Kategorie

Licht Wasser Größe Pflege
Geleepalme
Ø Palmen

Kommentare, Fragen & Anregungen

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Die folgenden Angaben gelten für die Pflanzenfamilie „Palmen“ allgemein, nicht ausschließlich für diese Art.

Vermehrung

Im Zimmer meist nur über Samen möglich (langwierig); horstbildende Arten lassen sich beim Umtopfen teilen.

Häufige Probleme

Braune Blattspitzen entstehen meist durch zu trockene Luft, gelbe Wedel durch Nährstoffmangel oder einen zu dunklen Standort.

Umtopfen & Substrat

Alle 2–3 Jahre im Frühjahr, nur wenn die Wurzeln sichtbar aus dem Topf wachsen. Durchlässiges, humoses Substrat.

Düngen

März bis Oktober alle 4 Wochen mit speziellem Palmendünger, im Winter reduzieren oder aussetzen.

Luftfeuchtigkeit

Mittel bis hoch, 40–50 % — regelmäßiges Besprühen beugt braunen Spitzen vor.

Herkunft

Tropische und subtropische Regionen weltweit.

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