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Butia capitata
âGeleepalmeâFamilie/Gruppe: Palmen â Register-Nr. 065
Die Geleepalme trĂ€gt ihren Namen wegen ihrer essbaren, aprikosenartigen FrĂŒchte, aus denen in ihrer sĂŒdamerikanischen Heimat traditionell Gelee und Marmelade hergestellt werden. Ihre charakteristisch bogig ĂŒberhĂ€ngenden, graugrĂŒnen Fiederwedel verleihen ihr ein unverwechselbares, leicht struppiges Erscheinungsbild. Sie zĂ€hlt zu den kĂ€ltetoleranteren Palmenarten und vertrĂ€gt leichte Fröste, wodurch sie sich auch fĂŒr geschĂŒtzte Standorte im Freien eignet. Als KĂŒbelpflanze wĂ€chst sie recht langsam, ist dafĂŒr aber sehr genĂŒgsam und robust. Wegen ihrer WinterhĂ€rte und der interessanten Fruchtnutzung ist sie bei Palmensammlern eine geschĂ€tzte ErgĂ€nzung zur Sammlung.
Allgemeiner Richtwert fĂŒr âGeleepalmeâ (Butia capitata) â kein Ersatz fĂŒr eine individuelle Beratung, z. B. bei Haustieren im Haushalt oder besonderen Standortbedingungen.
Die folgenden Angaben gelten fĂŒr die Pflanzenfamilie âPalmenâ allgemein, nicht ausschlieĂlich fĂŒr diese Art.
Im Zimmer meist nur ĂŒber Samen möglich (langwierig); horstbildende Arten lassen sich beim Umtopfen teilen.
Braune Blattspitzen entstehen meist durch zu trockene Luft, gelbe Wedel durch NĂ€hrstoffmangel oder einen zu dunklen Standort.
Alle 2â3 Jahre im FrĂŒhjahr, nur wenn die Wurzeln sichtbar aus dem Topf wachsen. DurchlĂ€ssiges, humoses Substrat.
MĂ€rz bis Oktober alle 4 Wochen mit speziellem PalmendĂŒnger, im Winter reduzieren oder aussetzen.
Mittel bis hoch, 40â50 % â regelmĂ€Ăiges BesprĂŒhen beugt braunen Spitzen vor.
Tropische und subtropische Regionen weltweit.
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