Mickymaus-Kaktus

Opuntia microdasys

Tafel 32Opuntia microdasys

„Mickymaus-Kaktus“Familie/Gruppe: Sukkulenten & Kakteen — Register-Nr. 032

Die flachen, ovalen Triebglieder des Mickymaus-Kaktus erinnern an aneinandergereihte Ohren, was ihm seinen umgangssprachlichen Namen einbrachte. Statt echter, langer Dornen trägt er zahlreiche kleine Büschel feinster Glochiden, die sich bei Berührung leicht in der Haut festsetzen und deshalb nur mit Vorsicht angefasst werden sollten. Ursprünglich aus Mexiko stammend, ist er an heiße, trockene Sommer und ausgeprägte Trockenperioden angepasst. Im Zimmer wächst er vergleichsweise langsam, bildet mit der Zeit aber immer neue Triebglieder übereinander. Wegen seines eigenwilligen Aussehens zählt er zu den beliebtesten dekorativen Kakteen für sonnige Fensterbänke.

Licht Sehr hell, Sonne
Wasser Sehr sparsam
Temperatur 15–26 °C
Toxizität Glochiden hautreizend
Wuchshöhe 30–50 cm
Schwierigkeitsgrad Fortgeschritten

Allgemeiner Richtwert für „Mickymaus-Kaktus“ (Opuntia microdasys) — kein Ersatz für eine individuelle Beratung, z. B. bei Haustieren im Haushalt oder besonderen Standortbedingungen.

Standort & Licht

Ein möglichst sonniger Platz passt dem Mickymaus-Kaktus am besten, in seiner mexikanischen Heimat ist er an heiße, intensive Sonneneinstrahlung gewöhnt.

Gießen

Zwischen den Wassergaben sollte die Erde vollständig durchtrocknen. Er verträgt Trockenheit deutlich besser als zu viel Feuchtigkeit, die schnell zu Fäulnis führt.

Vorsicht beim Anfassen

Statt echter, langer Dornen trägt er zahlreiche kleine Büschel feinster Glochiden, die sich bei Berührung leicht in der Haut festsetzen. Am besten nur mit einer zusammengefalteten Zeitung oder dicken Handschuhen anfassen.

Wuchsform

Im Zimmer wächst er vergleichsweise langsam, bildet mit der Zeit aber immer neue, ohrenförmige Triebglieder übereinander.

Herkunft

Ursprünglich stammt er aus Mexiko, wo er an felsige, gut durchlässige Böden angepasst ist.

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Vergleich zur Kategorie

Licht Wasser Größe Pflege
Mickymaus-Kaktus
Ø Sukkulenten & Kakteen

Kommentare, Fragen & Anregungen

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Die folgenden Angaben gelten für die Pflanzenfamilie „Sukkulenten & Kakteen“ allgemein, nicht ausschließlich für diese Art.

Vermehrung

Blatt- oder Kopfstecklinge einige Tage antrocknen lassen, dann auf trockenes Substrat legen — sie bewurzeln meist ohne zusätzliches Gießen.

Häufige Probleme

Häufigste Ursache für Probleme ist zu viel Wasser: weiche, durchscheinende Blätter oder Wurzelfäule. Schildläuse können vorkommen.

Umtopfen & Substrat

Nur bei Bedarf, meist alle 2–3 Jahre. Spezielles Kakteen-/Sukkulentensubstrat mit hohem Sand- oder Kiesanteil für gute Drainage.

Düngen

April bis August monatlich schwach dosiert mit Kakteendünger, ab Herbst nicht mehr düngen.

Luftfeuchtigkeit

Niedrig, normale trockene Raumluft reicht völlig aus.

Herkunft

Trockengebiete Afrikas, Amerikas und Madagaskars.

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