Glücksfeder

Zamioculcas zamiifolia

Tafel 13Zamioculcas zamiifolia

„Glücksfeder“Familie/Gruppe: Aroide (Aronstabgewächse) — Register-Nr. 013

Die Glücksfeder verdankt ihre außergewöhnliche Widerstandsfähigkeit unterirdischen Rhizomknollen, in denen sie große Mengen Wasser speichert — ein Umstand, der ihr wochenlange Trockenheit ohne Schaden ermöglicht. In ihrer ostafrikanischen Heimat wächst sie in Trockensavannen, wo sie sich genau an solche Bedingungen angepasst hat. Die glänzenden, gefiederten Blätter erinnern an eine Zykadee, weshalb sie gelegentlich mit dieser urzeitlichen Pflanzengruppe verwechselt wird. Wegen ihrer Genügsamkeit gilt sie als nahezu unverwüstliche Büropflanze, die auch in dunkleren Ecken noch zurechtkommt. Der größte Pflegefehler ist paradoxerweise zu häufiges Gießen, das die Rhizome schneller schädigt als zu seltenes.

Licht Hell bis schattig
Wasser Sparsam, austrocknen lassen
Temperatur 18–26 °C
Toxizität Giftig
Wuchshöhe 60–90 cm
Schwierigkeitsgrad Anfänger

Allgemeiner Richtwert für „Glücksfeder“ (Zamioculcas zamiifolia) — kein Ersatz für eine individuelle Beratung, z. B. bei Haustieren im Haushalt oder besonderen Standortbedingungen.

Kommentare, Fragen & Anregungen

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Häufig gestellte Fragen zu Glücksfeder

Wie oft muss ich Glücksfeder gießen?

Sparsam, austrocknen lassen

Wie viel Licht braucht Glücksfeder?

Hell bis schattig

Ist Glücksfeder giftig für Katzen und Hunde?

Giftig

Wie groß wird Glücksfeder in der Zimmerkultur?

In der Regel 60–90 cm.

Ist Glücksfeder für Anfänger geeignet?

Der Schwierigkeitsgrad wird als „Anfänger“ eingeschätzt.

Wie vermehre ich Glücksfeder?

Die meisten Arten lassen sich einfach über Stecklinge mit mindestens einem Blattknoten in Wasser oder Erde vermehren.

Die folgenden Angaben gelten für die Pflanzenfamilie „Aroide (Aronstabgewächse)“ allgemein, nicht ausschließlich für diese Art.

Vermehrung

Die meisten Arten lassen sich einfach über Stecklinge mit mindestens einem Blattknoten in Wasser oder Erde vermehren.

Häufige Probleme

Gelbe Blätter deuten meist auf zu viel Wasser hin, braune Spitzen auf zu trockene Luft. Spinnmilben und Wollläuse treten gelegentlich auf.

Umtopfen & Substrat

Alle 1–2 Jahre im Frühjahr, sobald die Wurzeln den Topf ausfüllen. Lockeres, durchlässiges Substrat mit Anteilen von Rinde oder Perlite.

Düngen

März bis September alle 4 Wochen mit einem stickstoffbetonten Flüssigdünger, im Winter pausieren.

Luftfeuchtigkeit

Hoch, 50–60 % ideal — gelegentlich besprühen oder auf ein Kiesbett mit Wasser stellen.

Herkunft

Tropische Regenwälder Mittel- und Südamerikas sowie Südostasiens.

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