Moosfarn

Selaginella kraussiana

Tafel 75Selaginella kraussiana
Moosfarn (Selaginella kraussiana)

„Moosfarn“Familie/Gruppe: Farne — Register-Nr. 075

Der Moosfarn ist botanisch gar kein echter Farn, sondern gehört zu den BĂ€rlapp-Verwandten — einer sehr alten Pflanzengruppe, die schon lange vor den BlĂŒtenpflanzen existierte. Sein dichter, kriechender Wuchs aus winzigen, moosartigen BlĂ€ttchen bildet auf feuchtem Substrat schnell einen grĂŒnen Teppich. Er benötigt durchgehend hohe Luftfeuchtigkeit und vertrĂ€gt selbst kurzes Austrocknen kaum, weshalb er sich besonders gut fĂŒr Terrarien und FlaschengĂ€rten eignet. In der freien Natur wĂ€chst er am Boden feuchter, schattiger WĂ€lder, wo konstant hohe Luftfeuchtigkeit herrscht. Wegen seiner hohen AnsprĂŒche gilt er als eine der anspruchsvolleren GrĂŒnpflanzen fĂŒr geschlossene, feuchte Kultursysteme.

Licht Halbschatten
Wasser Konstant feucht, nie austrocknen
Temperatur 18–22 °C
ToxizitÀt Unbedenklich
Wuchshöhe 10–15 cm
Schwierigkeitsgrad Profi

Allgemeiner Richtwert fĂŒr „Moosfarn“ (Selaginella kraussiana) — kein Ersatz fĂŒr eine individuelle Beratung, z. B. bei Haustieren im Haushalt oder besonderen Standortbedingungen.

Standort & Licht

Ein halbschattiger, geschĂŒtzter Standort passt dem Moosfarn gut, etwa in einem Terrarium oder Flaschengarten.

Gießen

Die Erde darf nie austrocknen, selbst kurze Trockenphasen vertrÀgt er kaum.

Kein echter Farn

Botanisch gehört er gar nicht zu den Farnen, sondern zu den BĂ€rlapp-Verwandten — einer sehr alten Pflanzengruppe, die schon vor den BlĂŒtenpflanzen existierte.

Herkunft

UrsprĂŒnglich aus feuchten, schattigen WĂ€ldern weltweit stammend.

Pflegecheck fĂŒr Moosfarn

Interaktive Werkzeuge — probier sie aus, die Angaben basieren auf den Steckbrief-Daten dieser Pflanze.

Saison-Ampel

→ Monat anklicken

Gieß-Check

Standort-Matcher


Vergleich zur Kategorie

Licht Wasser GrĂ¶ĂŸe Pflege
Moosfarn
Ø Farne

Kommentare, Fragen & Anregungen

Noch keine Kommentare — sei die/der Erste!

Die folgenden Angaben gelten fĂŒr die Pflanzenfamilie „Farne“ allgemein, nicht ausschließlich fĂŒr diese Art.

Vermehrung

Horstbildende Arten lassen sich beim Umtopfen teilen; manche bilden auch Ableger an AuslÀufern, die abgetrennt werden können.

HĂ€ufige Probleme

Braune, trockene Wedelspitzen sind fast immer ein Zeichen fĂŒr zu geringe Luftfeuchtigkeit. StaunĂ€sse fĂŒhrt schnell zu WurzelfĂ€ule.

Umtopfen & Substrat

JĂ€hrlich im FrĂŒhjahr, da Farne recht schnell durchwurzeln. Torffreies, humusreiches Substrat, das Feuchtigkeit gut hĂ€lt.

DĂŒngen

MĂ€rz bis September alle 4–6 Wochen schwach dosiert — Farne reagieren empfindlich auf zu viel DĂŒnger.

Luftfeuchtigkeit

Sehr hoch, mindestens 60 % — Badezimmer oder Luftbefeuchter sind ideal.

Herkunft

Feuchte, schattige WĂ€lder gemĂ€ĂŸigter und tropischer Klimazonen.

← ZurĂŒck zur Startseite
Finder ✕