Mazari-Palme

Nannorrhops ritchiana

Tafel 57Nannorrhops ritchiana

„Mazari-Palme“Familie/Gruppe: Palmen — Register-Nr. 057

Die Mazari-Palme gehört zu den kĂ€ltetolerantesten Palmenarten der Welt und ĂŒbersteht in ihrer Heimat in den Bergregionen Afghanistans und Pakistans sogar leichten Frost und Schnee. Sie wĂ€chst buschig und mehrstĂ€mmig, statt wie die meisten Palmen einen einzelnen Stamm auszubilden. Ihre graugrĂŒnen, fĂ€cherförmigen BlĂ€tter sind an intensive Sonneneinstrahlung und trockene Bedingungen angepasst. Im KĂŒbel eignet sie sich deshalb hervorragend fĂŒr sonnige Terrassen im Sommer und kann selbst im ungeheizten Wintergarten ĂŒberwintern. Wegen ihrer Robustheit gegenĂŒber KĂ€lte ist sie unter Palmensammlern eine geschĂ€tzte RaritĂ€t.

Licht Sehr hell bis sonnig
Wasser Sparsam bis mĂ€ĂŸig, antrocknen lassen
Temperatur 5–24 °C, sehr winterhart fĂŒr eine Palme
ToxizitÀt Unbedenklich
Wuchshöhe 100–200 cm
Schwierigkeitsgrad Fortgeschritten

Allgemeiner Richtwert fĂŒr „Mazari-Palme“ (Nannorrhops ritchiana) — kein Ersatz fĂŒr eine individuelle Beratung, z. B. bei Haustieren im Haushalt oder besonderen Standortbedingungen.

Kommentare, Fragen & Anregungen

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Die folgenden Angaben gelten fĂŒr die Pflanzenfamilie „Palmen“ allgemein, nicht ausschließlich fĂŒr diese Art.

Vermehrung

Im Zimmer meist nur ĂŒber Samen möglich (langwierig); horstbildende Arten lassen sich beim Umtopfen teilen.

HĂ€ufige Probleme

Braune Blattspitzen entstehen meist durch zu trockene Luft, gelbe Wedel durch NĂ€hrstoffmangel oder einen zu dunklen Standort.

Umtopfen & Substrat

Alle 2–3 Jahre im FrĂŒhjahr, nur wenn die Wurzeln sichtbar aus dem Topf wachsen. DurchlĂ€ssiges, humoses Substrat.

DĂŒngen

MĂ€rz bis Oktober alle 4 Wochen mit speziellem PalmendĂŒnger, im Winter reduzieren oder aussetzen.

Luftfeuchtigkeit

Mittel bis hoch, 40–50 % — regelmĂ€ĂŸiges BesprĂŒhen beugt braunen Spitzen vor.

Herkunft

Tropische und subtropische Regionen weltweit.

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