Scindapsus pictus
âSilberrankeâFamilie/Gruppe: Aroide (AronstabgewĂ€chse) â Register-Nr. 018
Die Buntwurz zieht mit ihren papierdĂŒnnen, auffĂ€llig zweifarbigen BlĂ€ttern in Rot-, Rosa- und GrĂŒntönen alle Blicke auf sich, verhĂ€lt sich dabei aber saisonal ganz anders als die meisten Zimmerpflanzen. Aus einer Knolle treibt sie im FrĂŒhjahr aus, zeigt ĂŒber den Sommer ihren vollen Blattschmuck und zieht sich im Herbst wieder vollstĂ€ndig zurĂŒck, um in einer Ruhephase zu ĂŒberwintern. In ihrer sĂŒdamerikanischen Heimat wĂ€chst sie im feuchten Schatten tropischer WĂ€lder, weshalb sie direkte Sonne kaum vertrĂ€gt. WĂ€hrend der Wachstumsphase braucht sie gleichmĂ€Ăige Feuchtigkeit und hohe Luftfeuchtigkeit, um ihre Blattpracht zu entfalten. Wer das RĂŒckzugsverhalten kennt, muss beim Einziehen der BlĂ€tter im Herbst keine Sorge haben â die Knolle ruht einfach bis zum nĂ€chsten Austrieb.
Allgemeiner Richtwert fĂŒr âSilberrankeâ (Scindapsus pictus) â kein Ersatz fĂŒr eine individuelle Beratung, z. B. bei Haustieren im Haushalt oder besonderen Standortbedingungen.
Je heller der Standort, desto ausgeprÀgter zeigt sich die silbrige Musterung auf den BlÀttern der Silberranke. Zu dunkel gestellt, wÀchst sie zwar weiter, aber mit blasserer Zeichnung.
Zwischen den Wassergaben darf die Erde antrocknen. Sie ist insgesamt etwas langsamer wachsend als die bekanntere Efeutute, mit der sie oft verwechselt wird.
Auf den ersten Blick Àhnelt die Silberranke der Efeutute, lÀsst sich aber gut an ihren dickeren, samtig wirkenden BlÀttern mit den charakteristischen silbrigen Sprenkeln unterscheiden.
Im Zimmer bleibt sie meist in ihrer jugendlichen, kleinblĂ€ttrigen Form, es sei denn, man bietet ihr eine Moosstange zum Daranklettern â dann werden die BlĂ€tter mit der Zeit deutlich gröĂer.
UrsprĂŒnglich stammt sie aus SĂŒdostasien, wo sie an BaumstĂ€mmen emporrankt.
Interaktive Werkzeuge â probier sie aus, die Angaben basieren auf den Steckbrief-Daten dieser Pflanze.
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Die folgenden Angaben gelten fĂŒr die Pflanzenfamilie âAroide (AronstabgewĂ€chse)â allgemein, nicht ausschlieĂlich fĂŒr diese Art.
Die meisten Arten lassen sich einfach ĂŒber Stecklinge mit mindestens einem Blattknoten in Wasser oder Erde vermehren.
Gelbe BlÀtter deuten meist auf zu viel Wasser hin, braune Spitzen auf zu trockene Luft. Spinnmilben und WolllÀuse treten gelegentlich auf.
Alle 1â2 Jahre im FrĂŒhjahr, sobald die Wurzeln den Topf ausfĂŒllen. Lockeres, durchlĂ€ssiges Substrat mit Anteilen von Rinde oder Perlite.
MĂ€rz bis September alle 4 Wochen mit einem stickstoffbetonten FlĂŒssigdĂŒnger, im Winter pausieren.
Hoch, 50â60 % ideal â gelegentlich besprĂŒhen oder auf ein Kiesbett mit Wasser stellen.
Tropische RegenwĂ€lder Mittel- und SĂŒdamerikas sowie SĂŒdostasiens.
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