Silberranke

Scindapsus pictus

Tafel 18Scindapsus pictus

„Silberranke“Familie/Gruppe: Aroide (AronstabgewĂ€chse) — Register-Nr. 018

Die Buntwurz zieht mit ihren papierdĂŒnnen, auffĂ€llig zweifarbigen BlĂ€ttern in Rot-, Rosa- und GrĂŒntönen alle Blicke auf sich, verhĂ€lt sich dabei aber saisonal ganz anders als die meisten Zimmerpflanzen. Aus einer Knolle treibt sie im FrĂŒhjahr aus, zeigt ĂŒber den Sommer ihren vollen Blattschmuck und zieht sich im Herbst wieder vollstĂ€ndig zurĂŒck, um in einer Ruhephase zu ĂŒberwintern. In ihrer sĂŒdamerikanischen Heimat wĂ€chst sie im feuchten Schatten tropischer WĂ€lder, weshalb sie direkte Sonne kaum vertrĂ€gt. WĂ€hrend der Wachstumsphase braucht sie gleichmĂ€ĂŸige Feuchtigkeit und hohe Luftfeuchtigkeit, um ihre Blattpracht zu entfalten. Wer das RĂŒckzugsverhalten kennt, muss beim Einziehen der BlĂ€tter im Herbst keine Sorge haben — die Knolle ruht einfach bis zum nĂ€chsten Austrieb.

Licht Halbschatten bis hell
Wasser MĂ€ĂŸig, antrocknen lassen
Temperatur 18–26 °C
ToxizitÀt Giftig
Wuchshöhe 30–50 cm
Schwierigkeitsgrad Fortgeschritten

Allgemeiner Richtwert fĂŒr „Silberranke“ (Scindapsus pictus) — kein Ersatz fĂŒr eine individuelle Beratung, z. B. bei Haustieren im Haushalt oder besonderen Standortbedingungen.

Kommentare, Fragen & Anregungen

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Die folgenden Angaben gelten fĂŒr die Pflanzenfamilie „Aroide (AronstabgewĂ€chse)“ allgemein, nicht ausschließlich fĂŒr diese Art.

Vermehrung

Die meisten Arten lassen sich einfach ĂŒber Stecklinge mit mindestens einem Blattknoten in Wasser oder Erde vermehren.

HĂ€ufige Probleme

Gelbe BlÀtter deuten meist auf zu viel Wasser hin, braune Spitzen auf zu trockene Luft. Spinnmilben und WolllÀuse treten gelegentlich auf.

Umtopfen & Substrat

Alle 1–2 Jahre im FrĂŒhjahr, sobald die Wurzeln den Topf ausfĂŒllen. Lockeres, durchlĂ€ssiges Substrat mit Anteilen von Rinde oder Perlite.

DĂŒngen

MĂ€rz bis September alle 4 Wochen mit einem stickstoffbetonten FlĂŒssigdĂŒnger, im Winter pausieren.

Luftfeuchtigkeit

Hoch, 50–60 % ideal — gelegentlich besprĂŒhen oder auf ein Kiesbett mit Wasser stellen.

Herkunft

Tropische RegenwĂ€lder Mittel- und SĂŒdamerikas sowie SĂŒdostasiens.

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