Ficus benjamina
„Birkenfeige“Familie/Gruppe: Bäume & Großgrün — Register-Nr. 103
Die Birkenfeige bildet ein feines, dichtes Blätterdach aus kleinen, glänzenden Blättern, das ihr eine deutlich filigranere Optik verleiht als ihre großblättrigen Verwandten wie die Geigenfeige. Ursprünglich aus Südostasien und Australien stammend, wächst sie dort zu einem großen Baum mit charakteristischen Luftwurzeln heran. Sie reagiert besonders empfindlich auf Standortwechsel, Zugluft und Temperaturschwankungen und wirft dabei häufig größere Mengen an Blättern ab, bevor sie sich am neuen Standort wieder stabilisiert. Nach einer Eingewöhnungsphase von einigen Wochen wächst sie an einem festen, hellen Platz aber meist zuverlässig weiter. Wegen ihres eleganten, dichten Wuchses zählt sie trotz ihrer Empfindlichkeit zu den beliebtesten Zimmerbäumen.
Allgemeiner Richtwert für „Birkenfeige“ (Ficus benjamina) — kein Ersatz für eine individuelle Beratung, z. B. bei Haustieren im Haushalt oder besonderen Standortbedingungen.
Die Birkenfeige mag es hell, aber ohne direkte Sonneneinstrahlung über längere Zeit. Genau wie bei der Geigenfeige ist ein fester Standort wichtiger als der perfekte Lichtwinkel – häufige Standortwechsel quittiert sie zuverlässig mit Blattfall.
Zwischen den Wassergaben darf die obere Erdschicht antrocknen. Zu nasse Füße mag sie ebenso wenig wie komplette Trockenheit, beides führt schnell zu abfallenden Blättern.
Kaum eine Zimmerpflanze ist für ihren dramatischen Blattfall bei Veränderungen so bekannt wie die Birkenfeige. Ein Standortwechsel, Zugluft oder auch nur ein Transport aus dem Gartencenter nach Hause reichen oft schon, damit sie binnen weniger Tage einen Großteil ihrer Blätter abwirft. Das ist meistens kein Todesurteil – nach einer Eingewöhnungszeit an ihrem neuen, festen Platz treibt sie in der Regel wieder aus.
Von März bis September reicht eine Düngergabe alle vier Wochen. Umgetopft wird alle zwei Jahre, am besten im Frühling.
Verletzte Triebe oder Blätter sondern einen weißlichen, hautreizenden Milchsaft ab. Beim Formschnitt lohnen sich deshalb Handschuhe, und Katzen sollten möglichst keinen direkten Zugang zu frischen Schnittstellen haben.
Ursprünglich stammt die Birkenfeige aus den Wäldern Südostasiens und Australiens, wo sie zu einem imposanten Baum mit weit ausladenden Luftwurzeln heranwächst. Die feinen, glänzenden Blätter erinnern entfernt an eine Birke, was ihr den deutschen Namen einbrachte, obwohl beide Pflanzen botanisch nicht miteinander verwandt sind.
Interaktive Werkzeuge — probier sie aus, die Angaben basieren auf den Steckbrief-Daten dieser Pflanze.
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Mäßig, antrocknen lassen
Hell, keine direkte Sonne
Milchsaft reizend
In der Regel 150–250 cm.
Der Schwierigkeitsgrad wird als „Fortgeschritten“ eingeschätzt.
Meist über Kopfstecklinge im Frühjahr; manche Arten (z. B. Ficus) auch über Luftableger bei größeren Pflanzen.
Die folgenden Angaben gelten für die Pflanzenfamilie „Bäume & Großgrün“ allgemein, nicht ausschließlich für diese Art.
Meist über Kopfstecklinge im Frühjahr; manche Arten (z. B. Ficus) auch über Luftableger bei größeren Pflanzen.
Blattfall ist häufig eine Reaktion auf Standortwechsel oder Zugluft — nach einer Eingewöhnungszeit meist unbedenklich.
Alle 2 Jahre im Frühjahr, bei größeren Exemplaren reicht oft ein Austausch der oberen Substratschicht.
März bis September alle 4 Wochen mit stickstoffbetontem Grünpflanzendünger, im Winter aussetzen.
Mittel, 40–50 % — trockene Heizungsluft im Winter nach Möglichkeit ausgleichen.
Tropische und subtropische Regionen, viele ursprünglich als große Waldbäume.
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