Kolbenfaden

Aglaonema commutatum

Tafel 16Aglaonema commutatum

„Kolbenfaden“Familie/Gruppe: Aroide (AronstabgewĂ€chse) — Register-Nr. 016

Ihren umgangssprachlichen Namen „Stummer SchwĂ€tzer“ verdankt die Dieffenbachie einer unangenehmen Eigenschaft: Der Pflanzensaft enthĂ€lt Calciumoxalat-Kristalle, die bei Kontakt mit Mund oder Rachen vorĂŒbergehend zu Sprachschwierigkeiten fĂŒhren können. Die großen, oft cremeweiß oder gelb gemusterten BlĂ€tter machen sie trotzdem zu einer der auffĂ€lligsten Blattschmuckpflanzen fĂŒr helle Zimmerecken. In ihrer mittelamerikanischen Heimat wĂ€chst sie im Unterholz tropischer WĂ€lder und ist an gedĂ€mpftes, aber ausreichendes Licht gewöhnt. Mit der Zeit verliert sie ihre unteren BlĂ€tter und bildet einen sichtbaren, palmenĂ€hnlichen Stamm aus. Wegen der Giftigkeit sollte sie in Haushalten mit kleinen Kindern oder Haustieren mit Bedacht platziert werden.

Licht Halbschatten, vertrÀgt wenig Licht
Wasser MĂ€ĂŸig, antrocknen lassen
Temperatur 18–26 °C
ToxizitÀt Giftig
Wuchshöhe 60–120 cm
Schwierigkeitsgrad Fortgeschritten

Allgemeiner Richtwert fĂŒr „Kolbenfaden“ (Aglaonema commutatum) — kein Ersatz fĂŒr eine individuelle Beratung, z. B. bei Haustieren im Haushalt oder besonderen Standortbedingungen.

Kommentare, Fragen & Anregungen

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Die folgenden Angaben gelten fĂŒr die Pflanzenfamilie „Aroide (AronstabgewĂ€chse)“ allgemein, nicht ausschließlich fĂŒr diese Art.

Vermehrung

Die meisten Arten lassen sich einfach ĂŒber Stecklinge mit mindestens einem Blattknoten in Wasser oder Erde vermehren.

HĂ€ufige Probleme

Gelbe BlÀtter deuten meist auf zu viel Wasser hin, braune Spitzen auf zu trockene Luft. Spinnmilben und WolllÀuse treten gelegentlich auf.

Umtopfen & Substrat

Alle 1–2 Jahre im FrĂŒhjahr, sobald die Wurzeln den Topf ausfĂŒllen. Lockeres, durchlĂ€ssiges Substrat mit Anteilen von Rinde oder Perlite.

DĂŒngen

MĂ€rz bis September alle 4 Wochen mit einem stickstoffbetonten FlĂŒssigdĂŒnger, im Winter pausieren.

Luftfeuchtigkeit

Hoch, 50–60 % ideal — gelegentlich besprĂŒhen oder auf ein Kiesbett mit Wasser stellen.

Herkunft

Tropische RegenwĂ€lder Mittel- und SĂŒdamerikas sowie SĂŒdostasiens.

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