Mondsteine

Pachyphytum oviferum

Tafel 38Pachyphytum oviferum

„Mondsteine“Familie/Gruppe: Sukkulenten & Kakteen — Register-Nr. 038

Die eiförmigen, dick bereiften BlĂ€tter der Mondsteine erinnern tatsĂ€chlich an kleine Planeten oder Monde und sind mit einer besonders empfindlichen, blaugrauen bis rosafarbenen Wachsschicht ĂŒberzogen. Diese Reifschicht schĂŒtzt die Pflanze vor intensiver Sonneneinstrahlung in ihrer mexikanischen Heimat, wird aber bei BerĂŒhrung leicht dauerhaft beschĂ€digt, weshalb man die BlĂ€tter möglichst nicht anfassen sollte. Die kompakten Rosetten wachsen langsam und bilden mit der Zeit kurze, leicht liegende Triebe. Einzelne BlĂ€tter lassen sich vorsichtig abtrennen und zur Vermehrung auf trockenes Substrat legen. Wegen ihrer ungewöhnlichen Form und Farbe zĂ€hlen die Mondsteine zu den dekorativsten kleinen Sukkulenten fĂŒr Sammler.

Licht Hell bis sonnig
Wasser Sparsam, austrocknen lassen
Temperatur 15–24 °C
ToxizitÀt Unbedenklich
Wuchshöhe 10–15 cm
Schwierigkeitsgrad AnfÀnger

Allgemeiner Richtwert fĂŒr „Mondsteine“ (Pachyphytum oviferum) — kein Ersatz fĂŒr eine individuelle Beratung, z. B. bei Haustieren im Haushalt oder besonderen Standortbedingungen.

Standort & Licht

Ein heller bis sonniger Standort passt den Mondsteinen gut, wobei die empfindliche Reifschicht der BlĂ€tter vor zu intensiver Mittagssonne geschĂŒtzt werden sollte.

Gießen

Zwischen den Wassergaben sollte die Erde komplett austrocknen. Gegossen wird am besten vorsichtig direkt in die Erde.

Vorsicht beim Anfassen

Die eiförmigen BlĂ€tter sind mit einer besonders empfindlichen, blaugrauen Wachsschicht ĂŒberzogen, die bei BerĂŒhrung leicht dauerhaft beschĂ€digt wird — deshalb die BlĂ€tter möglichst nicht anfassen.

Vermehrung

Einzelne BlÀtter lassen sich vorsichtig abtrennen und zur Vermehrung auf trockenes Substrat legen.

Herkunft

UrsprĂŒnglich stammen sie aus Mexiko.

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Vergleich zur Kategorie

Licht Wasser GrĂ¶ĂŸe Pflege
Mondsteine
Ø Sukkulenten & Kakteen

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Die folgenden Angaben gelten fĂŒr die Pflanzenfamilie „Sukkulenten & Kakteen“ allgemein, nicht ausschließlich fĂŒr diese Art.

Vermehrung

Blatt- oder Kopfstecklinge einige Tage antrocknen lassen, dann auf trockenes Substrat legen — sie bewurzeln meist ohne zusĂ€tzliches Gießen.

HĂ€ufige Probleme

HĂ€ufigste Ursache fĂŒr Probleme ist zu viel Wasser: weiche, durchscheinende BlĂ€tter oder WurzelfĂ€ule. SchildlĂ€use können vorkommen.

Umtopfen & Substrat

Nur bei Bedarf, meist alle 2–3 Jahre. Spezielles Kakteen-/Sukkulentensubstrat mit hohem Sand- oder Kiesanteil fĂŒr gute Drainage.

DĂŒngen

April bis August monatlich schwach dosiert mit KakteendĂŒnger, ab Herbst nicht mehr dĂŒngen.

Luftfeuchtigkeit

Niedrig, normale trockene Raumluft reicht völlig aus.

Herkunft

Trockengebiete Afrikas, Amerikas und Madagaskars.

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