Taro

Colocasia esculenta

Tafel 12Colocasia esculenta

„Taro“Familie/Gruppe: Aroide (AronstabgewĂ€chse) — Register-Nr. 012

Taro ist botanisch eng mit den Alocasien verwandt, unterscheidet sich aber durch seine schildförmigen, nach unten hĂ€ngenden BlĂ€tter, die deutlich grĂ¶ĂŸer werden können als bei den meisten anderen Aroiden. In vielen tropischen LĂ€ndern wird die stĂ€rkehaltige Knolle traditionell als Grundnahrungsmittel angebaut und gekocht — roh ist die Pflanze wegen des enthaltenen Calciumoxalats jedoch giftig. Als Zimmerpflanze wird sie vor allem wegen ihrer imposanten BlattgrĂ¶ĂŸe geschĂ€tzt, die an tropische Wasserpflanzen erinnert. Sie vertrĂ€gt deutlich mehr Wasser als die meisten anderen Aroiden und kann sogar kurzzeitig in nassem Substrat stehen. Bei ausreichend Platz und Licht entwickelt sie sich zu einem echten Blickfang mit fast schon exotischem Charakter.

Licht Hell bis sonnig
Wasser Reichlich, vertrÀgt StaunÀsse
Temperatur 20–28 °C
ToxizitÀt Roh giftig
Wuchshöhe 100–150 cm
Schwierigkeitsgrad Fortgeschritten

Allgemeiner Richtwert fĂŒr „Taro“ (Colocasia esculenta) — kein Ersatz fĂŒr eine individuelle Beratung, z. B. bei Haustieren im Haushalt oder besonderen Standortbedingungen.

Standort & Licht

Taro mag es hell bis sonnig, deutlich mehr Licht als die meisten anderen Aroiden. An einem schattigeren Standort bleiben die charakteristisch großen BlĂ€tter spĂŒrbar kleiner.

Gießen

Anders als die meisten Zimmerpflanzen vertrÀgt Taro deutlich mehr Wasser und kann sogar kurzzeitig in nassem Substrat stehen. Komplettes Austrocknen mag er dagegen gar nicht.

Nutzung und Vorsicht

In vielen tropischen LĂ€ndern wird die stĂ€rkehaltige Knolle traditionell als Grundnahrungsmittel angebaut und gekocht — roh ist die Pflanze allerdings wegen des enthaltenen Calciumoxalats giftig und sollte nicht angeknabbert werden.

Die imposanten BlÀtter

Die schildförmigen, nach unten hĂ€ngenden BlĂ€tter werden deutlich grĂ¶ĂŸer als bei den meisten anderen Aroiden und erinnern optisch fast an tropische Wasserpflanzen.

Herkunft

Botanisch eng mit den Alocasien verwandt, stammt Taro ursprĂŒnglich aus SĂŒdostasien, wird mittlerweile aber in vielen tropischen Regionen weltweit als Nutzpflanze angebaut.

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Vergleich zur Kategorie

Licht Wasser GrĂ¶ĂŸe Pflege
Taro
Ø Aroide

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Die folgenden Angaben gelten fĂŒr die Pflanzenfamilie „Aroide (AronstabgewĂ€chse)“ allgemein, nicht ausschließlich fĂŒr diese Art.

Vermehrung

Die meisten Arten lassen sich einfach ĂŒber Stecklinge mit mindestens einem Blattknoten in Wasser oder Erde vermehren.

HĂ€ufige Probleme

Gelbe BlÀtter deuten meist auf zu viel Wasser hin, braune Spitzen auf zu trockene Luft. Spinnmilben und WolllÀuse treten gelegentlich auf.

Umtopfen & Substrat

Alle 1–2 Jahre im FrĂŒhjahr, sobald die Wurzeln den Topf ausfĂŒllen. Lockeres, durchlĂ€ssiges Substrat mit Anteilen von Rinde oder Perlite.

DĂŒngen

MĂ€rz bis September alle 4 Wochen mit einem stickstoffbetonten FlĂŒssigdĂŒnger, im Winter pausieren.

Luftfeuchtigkeit

Hoch, 50–60 % ideal — gelegentlich besprĂŒhen oder auf ein Kiesbett mit Wasser stellen.

Herkunft

Tropische RegenwĂ€lder Mittel- und SĂŒdamerikas sowie SĂŒdostasiens.

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