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Colocasia esculenta
âTaroâFamilie/Gruppe: Aroide (AronstabgewĂ€chse) â Register-Nr. 012
Taro ist botanisch eng mit den Alocasien verwandt, unterscheidet sich aber durch seine schildförmigen, nach unten hĂ€ngenden BlĂ€tter, die deutlich gröĂer werden können als bei den meisten anderen Aroiden. In vielen tropischen LĂ€ndern wird die stĂ€rkehaltige Knolle traditionell als Grundnahrungsmittel angebaut und gekocht â roh ist die Pflanze wegen des enthaltenen Calciumoxalats jedoch giftig. Als Zimmerpflanze wird sie vor allem wegen ihrer imposanten BlattgröĂe geschĂ€tzt, die an tropische Wasserpflanzen erinnert. Sie vertrĂ€gt deutlich mehr Wasser als die meisten anderen Aroiden und kann sogar kurzzeitig in nassem Substrat stehen. Bei ausreichend Platz und Licht entwickelt sie sich zu einem echten Blickfang mit fast schon exotischem Charakter.
Allgemeiner Richtwert fĂŒr âTaroâ (Colocasia esculenta) â kein Ersatz fĂŒr eine individuelle Beratung, z. B. bei Haustieren im Haushalt oder besonderen Standortbedingungen.
Die folgenden Angaben gelten fĂŒr die Pflanzenfamilie âAroide (AronstabgewĂ€chse)â allgemein, nicht ausschlieĂlich fĂŒr diese Art.
Die meisten Arten lassen sich einfach ĂŒber Stecklinge mit mindestens einem Blattknoten in Wasser oder Erde vermehren.
Gelbe BlÀtter deuten meist auf zu viel Wasser hin, braune Spitzen auf zu trockene Luft. Spinnmilben und WolllÀuse treten gelegentlich auf.
Alle 1â2 Jahre im FrĂŒhjahr, sobald die Wurzeln den Topf ausfĂŒllen. Lockeres, durchlĂ€ssiges Substrat mit Anteilen von Rinde oder Perlite.
MĂ€rz bis September alle 4 Wochen mit einem stickstoffbetonten FlĂŒssigdĂŒnger, im Winter pausieren.
Hoch, 50â60 % ideal â gelegentlich besprĂŒhen oder auf ein Kiesbett mit Wasser stellen.
Tropische RegenwĂ€lder Mittel- und SĂŒdamerikas sowie SĂŒdostasiens.
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